Thema: Direktzahlungen

Wenn alle Stricke reissen, bleibt nur noch die Tradition
Die Zahl der gesömmerten Milchkühe, Rinder und Schafe nimmt weiter ab, gleichzeitig steigt die Zahl der Ziegen und Mutterkühe. Mit Beiträgen versucht der Bund, die uralte Tradition aufrecht zu erhalten. Wie lange kann das Senntum die drei Pfeiler der Nachhaltigkeit noch in sein Dreieck spannen?
RAUS ist nicht für alle Kälber geeignet
Der Zentralschweizer Bauernbund verlangt vom Bund Korrekturen. Die Einführung der neuen agrarpolitischen Programme überfordere viele Bauern.
«Besucht dich der Landvogt zu Bern, ist das Unheil nicht fern»
Unser Autor erinnert sich an eine pingelige ÖLN-Kontrolle und fragt sich, wie erst die Kantone das Verordnungspaket 2023 kontrollieren wollen.
Zu tiefe GVE-Faktoren für Jungvieh: Es ist keine Anpassung geplant
«Die GVE-Faktoren für Jungvieh stimmen in keiner Art und Weise», meldete sich ein junger Bergbauer bei der BauernZeitung. Das bereitet ihm Probleme. Er hat Mühe, auf die erforderliche Menge an GVE zu kommen, um den Mindesttierbesatz zu erreichen. Was ist die Lösung?
Die neuen DZ-Programme sind komplex: Luzern verlängert die Anmeldefrist
Die neuen Direktzahlungsprogramme haben es in sich. Das Luzerner Landwirtschaftsamt verlängert deshalb die Anmeldefrist bis Mitte September.
Ein guter Rat gehört dazu bei der Landschaftsqualität
Hundert Luzerner Betriebe wurden nochmals an die Beratungspflicht erinnert. Zeit haben sie bis Ende August, ansonsten muss der Grundbeitrag zurückerstattet werden.
Was lassen wir uns noch alles bieten?
Unser Gastautor hat genug vom Forderungskatalog, der von allen Seiten an die Landwirtschaft gestellt wird.
Meldepflicht für die Geltendmachung von höherer Gewalt entfällt wegen Trockenheit
Wegen der Trockenheit wird die Meldepflicht für die Geltendmachung von höherer Gewalt gemäss Direktzahlungsverordnung für das laufende Jahr in den Kantonen Aargau und Luzern aufgehoben.
«Mit den Produktionssystembeiträgen gibt es nichts zu gewinnen»
Die Kritik an den neuen Produktionssystembeiträgen ist bei den Kartoffelproduzenten gross. Die Beiträge seien unflexibel, bürokratisch und nicht praxistauglich, sagt Daniel Peter, Vize-Präsident der Vereinigung Schweizerischer Kartoffelproduzenten.
Aus Sicht des STS hat der Bundesrat in seiner Vision das Tierwohl vergessen
Die AP 22+ soll in Teilen wieder aufgenommen werden, so der Plan der Politik. Nicht zu diesen Teilen gehören Tierwohlförderung und Tiergesundheit, kritisiert der Schweizer Tierschutz STS. Der Bundesrat habe hier eine Chance verpasst.