Simone Barth
s.barth@bauernzeitung.chAlle Beiträge von Simone Barth

Gedruckt, bevor gefragt – Boris Beuret und die Kunst der vorauseilenden Einladung
Eine Pressekonferenz zum Schweizer Milchmarkt – und der Präsident der Schweizer Milchproduzenten steht auf dem Programm. Soweit der Plan. Dass Boris Beuret davon erst erfuhr, als die Einladungen anscheinend bereits gedruckt waren, ist das eine. Dass er nie zugesagt hatte, das andere. Was blieb: der Rotstift.Lesen
Der Schweinemarkt zeigt, was er kann: Fr. 2.50 pro Kilo und kein Ende in Sicht
Fr. 2.50 pro Kilogramm Schlachtgewicht, mitten in der Grillsaison. Zum dritten Mal innert weniger Monate ein massiver Preisschock: erst zweimal 70 Rappen, dann 50 Rappen, jetzt nochmals 70 Rappen. Noch nie war der Schweinepreis so tief, zumindest inflationsbereinigt. Die BauernZeitung hat Bell und den Thurgauer Schweinehalter Hansruedi Buff befragt. Die Antworten liegen weit auseinander.
Die Geschichte von Argenta: eingeklemmt, erschöpft und schliesslich doch gerettet
Eine Ziege steckt mit dem Bein in einer Astgabel fest, der Tierarzt kann erst am nächsten Morgen kommen, und die Besitzerin wohnt so abgelegen, dass sie auf sich allein gestellt ist. Eine Geschichte, wie sie der Stallalltag schreibt – und wie homöopathische Fernberatung in der Not helfen kann. Kometian hat den Fall dokumentiert.
«Ich bin ein Branchenmensch» – Markus Zemp nimmt Abschied
Markus Zemp tritt zum zweiten Mal als Proviande-Präsident ab – und diesmal definitiv. An der DV vom 26. Juni 2026 im jurassischen Vicques übergibt er das Amt an Heinz Mollet. Ein Gespräch über Sitzungskultur und Scherbenhaufen, über DNA-Proben und zehn Minuten Bedenkzeit.
Die Tränkerpreise werden ausgesetzt – ein Markt ohne Kompass?
Tränker sind gesucht, Preisnotierungen werden ausgesetzt, Schlachtkühe kommen zahlreicher auf den Markt und die Milch fliesst in Rekordmengen. Ein Blick in die Widersprüche des Schweizer Rindviehmarktes und was der Weltmarkt damit zu tun hat.
Die stille Pandemie im Kuhstall
Forscher belegen: Schon eine einzige Antibiotikabehandlung verändert die Darmflora von Menschen jahrelang. Bei Schweizer Milchkühen wird statistisch mehr als einmal pro Jahr behandelt. Kein anderes Nutztier wird häufiger mit Antibiotika behandelt. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) benennt das Problem. Gelöst ist es nicht.