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Zweitbestes Jahr für die Fenaco

Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) stuft die Arbeit der Fenaco Genossenschaft als systemrelevant für die Versorgungssicherheit in der Schweiz ein. Sie konnte ihr Nettoerlös um 3,5 Prozent steigern sodass dieser erstmals die 7-Milliarden-Marke knackt.


Die Fenaco Genossenschaft konnte 2019 ihren Nettoerlös um 3,5 Prozent steigern und knackt damit erstmals die 7-Milliarden-Marke. Zu dieser Steigerung haben alle vier Geschäftsfelder, Agrar, Lebensmittelindustrie, Detailhandel und Energie beigetragen. Die Bilanzmedienkonferenz vom Mittwoch stellte für die Fenaco ein Novum dar, wurde sie doch wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal virtuell durchgeführt.

Corona-Krise wirkt

In der Corona-Krise wird die Fenaco vom Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) als systemrelevant für die Versorgungssicherheit in der Schweiz eingestuft. Da die Bewältigung dieser Krise für die Genossenschaft aber ausserordentliche Kosten verursacht, rechnet sie für das 2020 mit einem tieferen Nettoerlös. Insbesondere im ländlichen Raum konnte die Fenaco mit ihren Landi- und Volg-Läden sowie der Agrola-Tankstellen die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Energie und Gütern des täglichen Gebrauchs jederzeit sicherstellen.

Wie Pierre-André Geiser, Präsident der Verwaltung, sagte, hat die Corona-Pandemie noch eine andere Auswirkung. Sie habe den Schweizern die Bedeutung der Landwirtschaft wieder bewusst gemacht. Bauernfamilien erfahren viel Wertschätzung. «Mir scheint, dass mancher Bauer wieder stolz und mit erhobenem Haupt den Traktor zur Feldarbeit steuert», sagte Geiser.

Rückgang beim EBIT

Wegen eines Sondereffekts sank das Betriebsergebnis (EBIT) 2019 um 7,6 % auf 121 Millionen Franken. Im Geschäftsfeld Lebensmittelindustrie kämpfte die Fenaco mit einem hohen Preisdruck vonseiten der Gastronomie und des Lebensmittelhandels. Für die Landwirte waren die Preise gleichzeitig stabil bis steigend. Dieser Margendruck war ebenfalls ein Grund für den Rückgang. Insgesamt sei aber 2019 das zweiterfolgreichste Jahr in der Geschichte der Fenaco ge-wesen.

4,5 Mio Erfolgsbeteiligung

Auch in diesem Jahr konnte die Fenaco wieder eine Erfolgsbeteiligung für die Landi-­Mitglieder, die als aktive ­Bäuerinnen und Bauern einen landwirtschaftlichen Betrieb führen, ausschütten. Sie belief sich auf insgesamt 4,6 Millionen Franken. Zusätzlich verteilte die Genossenschaft beliebte Geschenkpakete im Wert von 1,9 Millionen Franken. Die Auszahlung erfolgte ­zusätzlich zur bestehenden Verzinsung der Anteilscheine zu 6 Prozent an die 183 Mitglied-Genossenschaften in der Höhe von 9,9 Mio Fr. Zudem bezahlte die Fenaco den Landi wie in jedem Jahr eine Leistungsprämie aus. Sie betrug 16 MioFr. Beides kommt auch den Mitglie-dern zugute. Insgesamt überwies die Fenaco im Berichtsjahr rund 31 Mio Fr. an die Landi und deren Mitglieder, den Schweizer Bauern.

Lohnsumme erhöht

«Unsere über 10 000 Mitarbeitenden und Lernenden leisten täglich mehr, als von ihnen erwartet», sagte Martin Keller, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Als Anerkennung dieser Leistung und im Sinne einer nachhaltigen Sozialpartnerschaft mit den beiden Gewerkschaften Unia und Syna hat die Fenaco die Gesamtlohnsumme für 2020 um 1,1 Prozent erhöht.

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