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Zarter Optimismus bei den Emmentaler-Milchproduzenten

Die Milchmenge sinkt, die Verkaufszahlen sind 2019 gestiegen und die Branchenorganisation lanciert eine neue Strategie: Die gebeutelte Emmentaler-Szene zeigt sich verhalten optimistisch im Hinblick auf die Zukunft.


Publiziert: 08.03.2019 / 15:07

63,8 Rappen betrug der durchschnittliche Produzentenpreis pro Kilo für Emmentaler Milch (inklusive Einschränkung) im vergangenen Dezember. Damit lag man deutlich unter dem Preis für Gruyère (80,3 Rp.) und knapp unter Appenzeller und Tilsiter (66,7 Rp.).

5 Prozent Steigerung im Januar und Februar

Nichtsdestotrotz verspürte man an der Versammlung der Sortenorganisation Emmentaler Milchproduzenten (SEM) in Affoltern BE einen gewissen Optimismus. Dazu haben die leicht gesteigerten Verkäufe Anfang Jahr beigetragen. Zudem nimmt die Milchmenge tendenziell ab. Laut Pierre-André Pittet von den Schweizer Milchproduzenten liege man im Januar rund 5% unter Vorjahr.  

Auch Emmentaler Switzerland-Präsident Daniel Meyer zeigte sich optimistisch. Im Januar und Februar 2019 hätten sich die Verkäufe gut entwickelt. "Wir sind 146 t (5,6%) über Vorjahr", sagte Meyer. Man könne zwar nicht einfach mit dem Zauberstab arbeiten, sondern nur Schritt für Schritt.

Ein hartes Jahr 2018

2018 sei aber noch einmal ein hartes Jahr gewesen. Abgeschlossen wurde mit Verkäufen von 17'441 t (-3,8% gegenüber 2017), wobei vor allem die Exporte und das heisse Wetter für Einbussen sorgten. Die grössten Rückgänge waren auf dem deutschen Markt zu verzeichnen, während sich die Ausfuhren nach Italien als robust erwiesen.  

Nun will man dafür sorgen, dass der Verkaufszuwachs in den ersten zwei Monaten 2019 nicht ein Strohfeuer bleibt, so wie das im Vorjahr der Fall war. Die Ausgangslage sei stark, so Daniel Meyer. Emmentaler sei die Marke mit den höchsten Swissness-Faktor gesamtschweizerisch. Der Vorstand habe nun eine Vision verabschiedet: Emmentaler AOP 2023.

Diese strebt einerseits eine Steigerung der Verkaufsmenge an. Gleichzeitig müsse man die Marke stärken, über den Swissness-Gehalt  hinaus. Bereits realisiert ist eine neuer TV-Spot, welcher den Käse stärker in den Mittelpunkt rückt, als dies bis anhin der Fall war. "Wir wollen ein Gefühl von Stolz auf Emmentaler vermitteln", fasste Meyer zusammen.

Wie schnell zum "grünen Teppich"?

Im Verschiedenen forderte ein Delegierter ein rasches Agieren statt Reagieren der Emmentaler Milchproduzenten in Sachen "grünem Teppich" auch im Rohmilch-Käsesektor. Man sei hart am Arbeiten in dieser Frage, erklärten die Verantwortlichen um SEM-Präsident Fritz Wyss. Eine rasche Umsetzung sei aber nicht ganz problemlos, man müsse schauen, dass alle an Bord bleiben in einem solchen Prozess.

akr

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