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Verdrossenheit bei Landfrauen abwehren

Rita Hänggi, Präsidentin des Solothurnischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands, ging an der Delegiertenversammlung offen auf Kritik ein.


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Humorvoll begann am Donnerstag vergangener Woche die Delegiertenversammlung des Solothurnischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SOBLV), bei der gar ein "Schnitzelbangg"-Vers zum Besten gegeben wurde. Später wurden aber ernstere Töne angeschlagen.

Eine starke Bewegung

Präsidentin Rita Hänggi reagierte auf Stimmen, die offenbar in vergangener Zeit laut wurden, und die bemängelten, dass zu viel des Jahresbeitrags, etwa an den Schweizerischen Dachverband gehe und zu wenig für den eigenen Verband übrig bleibe. Sie betonte mit Nachdruck, dass alle Vorstandsfrauen, egal ob auf regionaler, kantonaler oder schweizerischer Ebene, enorm viel für alle Landfrauen und Bäuerinnen leisten würden. «Ihr seid alle Mitglieder einer starken Bewegung», so Hänggi. Sie wolle nicht, dass im Verein Verdrossenheit Einzug halte. Die Präsidentin wünschte sich, dass Kritik an die jeweiligen Vorstände direkt herangetragen werde. Am liebsten hätte sie, wenn zusammen mit der Reklamation auch gleich noch ein Lösungsvorschlag präsentiert würde. Unterstützung, dass die Vorstände grossartige Arbeit leisten würden, erhielt Rita Hänggi gleich von mehreren Seiten.

Vakanzen schliessen

Später widmete sich die Versammlung wieder erfreulicheren Themen. So standen Wahlen auf dem Programm, mit denen einige Vakanzen geschlossen werden konnten, freute sich die Präsidentin. Nach dem Mittagessen wurde die Versammlung von einem Alphornbläser-Quartett unterhalten und mit dem obligatorischen und reichhaltigen Dessertbuffet verwöhnt. 

Andrea Wyss

 

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