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Unverblümt: Einige haben ein Flohnerleben, andere treibts in den Wahnsinn

Im echten Leben gibt es keine Chancengleichheit, bedauert Kolumnist Martin Rihs.


Es gibt diese ganz speziellen Momente, Tage, Monate oder Jahre, in denen uns das Leben mehr abverlangt, als wir zu geben bereit sind. Das war schon immer so, aber im gerade aktuellen Corona-Fieber erscheinen uns solche Absurditäten schon fast normal. Jeder Schwachsinn wird am nächsten Tag mühelos übertroffen. Gottlob wohne ich auf einem sonst entmenschten Weiler. So muss ich keine Löcher für nervende Nachbaren oder andere unselige Mitmenschen schaufeln.

Frustbewältigung kann auf verschiedene Arten erfolgen

Nun gibt es gottlob verschiedene Arten, wie wir unseren Unmut kundtun können. Vom einfachen oralen Mitteilen über das nicht gerade feine Anfluchen bis zur ordentlichen Tracht Prügel steht uns ein Sammelsurium an Möglichkeiten der Frustbewältigung zur Verfügung. Als eines meiner kleinen Monster sich letzthin per Internet ein japanisches Kampfschwert bestellte, machte ich mir Sorgen. Als aber Monster Nummer zwei sich im Judo wieder richtig Mühe gab, musste ich feststellen, dass wenigstens in unseren Kinderzimmern Chancengleichheit herrscht. Das ist im echten Leben leider nicht immer so. Die Rahmenbedingungen können sehr einseitig sein. Dem einen erleichtern sie ein Flohnerleben, den andern treiben sie in den Wahnsinn. Wenn das zu lange so bleibt, wuchert der Frust umso vehementer. 

Das Positive sehen

In einer nicht allzu ferner Zukunft, in einer nicht zu fernen Galaxie, werden diese Rahmenbedingungen wieder neu festgelegt. Gottlob nur für ein paar Jahre. Das heisst nicht, dass ich als Bauer Hoffnung auf eine Verbesserung meiner Situation habe. Aber es könnte doch schon heute viel schlimmer sein. Oder nicht? Nein, Hoffnung habe ich ganz einfach keine. Ich frage mich aber vermehrt, was ich per Internet so alles bestellen könnte, um Löcher zu füllen. 

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