Die Realität auf Schweinebetrieben entspreche insbesondere in der Zentralschweiz oft nicht dem idyllischen Bild von Werbungen. Die Tiere hätten grösstenteils keinen oder nur einen kleinen Betonauslauf, schreibt die Albert Koechlin Stiftung in einer Mitteilung. Passend zum Stiftungszweck, gesunde und ökologisch geführte Landwirtschaftsbetriebe zu unterstützen sowie das Tierwohl zu fördern, wolle man sich nun stärker zur Optimierung der Schweinehaltung engagieren. 

Umfassende Begleitung bis zum Baugesuch

Die Stiftung sucht in einer ersten Phase fünf Innerschweizer Pilot-Betriebe, die von einer umfassenden Begleitung profitieren sollen. Darin werden gemeinsam mit den Betriebsleitenden das Potenzial einer artgerechten Haltung evaluiert und mögliche Massnahmen definiert. 

Die Kosten für die Begleitung werden laut Mitteilung von der Albert Koechlin Stiftung vollständig übernommen. Ausserdem beteilige sie such zu zwei Dritteln an den Kosten für die Planung eines bewilligungsfähigen Baugesuchs. Eine Beteiligung an den Kosten für die Umsetzung der Massnahmen werde in einer zweiten Phase individuell geprüft. 

Möglichst unterschiedliche Ausgangslagen

Neben der Verbesserung des Tierwohls auf den ausgewählten fünf Betrieben solle es auch ein Pilot sein für künftige Optimierungsmassnahmen. Daher suche man bewusst Höfe mit unterschiedlicher Ausgangslagen. Anhand dieser Beispiele möchte die Stiftung Erfahrungen sammeln, auswerten und für weitere Betriebe zugänglich machen. 

Weitere Informationen

Sämtliche Informationen zum Vorgehen und zur Unterstützung durch die Albert Koechlin Stiftung sowie das Gesuchformular für die Projektteilnahme können auf der Website der Albert Koechlin Stiftung heruntergeladen werden (www.aks-schweinehaltung.ch).