Das lokale Organisationskomitee rund um Präsidentin Corinne Bamert organisierte am 14. und 15. März 2026 in der Reithalle Barmatt in Fehraltorf ZH bereits die 27. Highland-Cattle-Show unter dem Patronat der Swiss Highland Cattle Society. Die Show mit viel Musik, einer Hirtenhund-Darbietung und Verpflegung mit Fleisch vom Hochlandrind lockte viel Publikum an. Etliche Neuaussteller präsentierten ihre schönsten Tiere erstmals im Ring.
Die Richterin Katharina Bedürftig aus Beverstedt (Deutschland) lobte die angenehme Stimmung und den guten Zusammenhalt unter den Züchter(innen). Allgemein sei das Schweizer Hochlandrind im Vergleich zur deutschen Zucht eher mittelrahmig, was ihr aber sympathisch sei und geografisch Sinn mache. Sie lobte die Qualität der Tiere bezüglich Skelett und Fundament.
Roya of Losstock gefiel mit einem schönen Gesamteindruck
Als Rassensiegerin überzeugte Roya of Losstock von Mirco Stöckli, Rüschegg-Gambach BE. Sie werde eine gut produzierende, langlebige Kuh werden, prophezeite die Richtering. Ihr gefiel auch, dass sich Roya ausgewogen und mit einem schönen Gesamterscheinungsbild präsentiere. Ausserdem bewege sie sich harmonisch und dynamisch im Skelett.
Nubia von der Burg von Daniel Rüfenach, Wengi b. Büren BE, wurde Reservesiegerin: Sie zeigte gemäss der Richterin ein gut entwickeltes Gesamterscheinungsbild mit sehr schöner Länge und überzeugendem Auftreten, und wurde vom 13-jährigen Nicolas Rüfenacht schön präsentiert.
JGO-King-Charls gewinnt mit sauberen Übergängen und toller Bemuskelung
Als Rassensieger erkor die Richterin JGO-King-Charls aus dem Betrieb von Lukas und Corinne Bamert-Emge aus Wald ZH: einen Stier, bei dem man nach Fehlern suchen müsse. Katharina Bedürftig lobte ihn als ausgeglichen, mit sauberen Übergängen und toller Bemuskelung.
Aus dem gleichen Betrieb kam der 8-jährige Reservesieger Kracken vom Burghof: Ihm attestierte die Richterin die gute und saubere Klauen, ein starkes Fundament und eine ebenso starke Oberlinie bei ausgeprägter Länge und ausgeglichener Vorder- und Hinterhand. Er sei ein schöner, maskuliner Stier. Beide Stiere (im Übrigen Vater und Sohn) seien eher gross, hätten sich aber sehr überzeugend präsentiert.
Als Tipp an die Schweizer Züchter(innen) hielt die Richterin fest: «Sie dürfen noch selbstbewusster auftreten, denn mit dieser Qualität der Tiere müssen sie sich vor gar niemandem verstecken.»