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Schweizer Start-Up: Laborfleisch aus Zürich

Das Zürcher Start-Up Mirai Foods züchtet mit Zellen verschiedener Rinderrassen Mini-Burger. «Wir produzieren Fleisch wie eine Kuh – ohne den Körper der Kuh», sagt ein Mitbegründer.


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Mirai Foods sei das erste Schweizer Unternehmen, das Laborfleisch herstelle, heisst es in einer Medienmitteilung. Das Start-Up mit Sitz in Wädenswil ZH wurde im Januar 2020 gegründet und möchte nach eigenen Angaben Fleisch mit 90 Prozent weniger Ressourcen herstellen, als in der industriellen Fleischwirtschaft nötig sind.

Vom Zellhaufen zum Burger

Man entnehme Kühen per Biopsie mit einer Art Spritze einige Gramm Gewebe. Das Tier werden dabei nicht nachhaltig geschädigt, schreibt Mirai Foods. Anschliessend werden Fettzellen von Wagyu-Rindern und Muskelzellen vom Weissblauen Belgier im Labor zu Mini-Burgern wachsen gelassen. 

Mirai Foods könne mit dem Zellmaterial eines Rindes so viel Fleisch herstellen, wie zwei Millionen industriell gehaltene Rinder, heisst es in der Mitteilung. Bei der Produktion des Laborfleisches kommen bei Mirai Foods weder Gentechnik noch schädliche Chemikalien zum Einsatz.

Guter Geschmack, aber noch zu teuer

Zwar seien die Ergebnisse der ersten Degustation in einem Zürcher Burger-Restaurant in Aussehen, Struktur und Geschmack positiv ausgefallen. Noch sind die Produktionskosten aber sehr hoch: Laut Mirai Foods kostet die Herstellung eines Kilos Labor-Fleisch heute in etwa so viel wie ein Kleinwagen. 

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