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Porträt: "Mir war nicht bewusst, wie viele Stunden für die Arbeiten aufgewendet werden"

Heute Freitag können 162 Bäuerinnen aus der ganzen Deutschschweiz ihren Fachausweis an der Rütti in Zollikofen BE in Empfang nehmen. Marina Bühlmann aus Maschwanden ZH ist eine davon. Sie will in Zukunft ihren Mann beim Entscheiden auf dem Hof unterstützen.


von Barbara Heiniger
Publiziert: 28.06.2019 / 08:27

Die Motivation von Marina Bühlmann ist gross, auf dem Betrieb auszuprobieren, was sie in der Ausbildung zur Bäuerin mit Fachausweis (FA) alles gelernt hat. Das Thema ihrer Diplomarbeit lautete: "Milchprodukte für Wiederverkäufer, zeitlich wirtschaftlich, erste Sahne oder nur Quark". Darin integrierte sie die Module "Milchverarbeitung", "Haushaltsführung" und "Landwirtschaftliche Betriebslehre".

Abschluss Bäuerinnen

Mehr zum Abschluss der Bäuerinnen lesen Sie in der Printausgabe vom 5. Juli und online ab heute Abend unter: www.bauernzeitung.ch/abschluss2019

Mehr Landleben

"Die Tätigkeit ausserhalb des Hofes bedeutet mir sehr viel. Der rege Austausch mit der nicht-landwirtschaftlichen Bevölkerung ist enorm wichtig. Dadurch bringt man effizient die bäuerlichen Themen ein", weiss Marina Bühlmann. Die ausgebildete Hochbauzeichnerin hat nach der Geburt der Söhne Liano (4) und Mattia (7 Monate) immer Teilzeit gearbeitet. Nach der Heirat mit Dominik Bühlmann und der Familiengründung war aber viel mehr Landleben angesagt. 

Die Bäuerin wuchs in Mels SG ohne bäuerlichen Hintergrund auf. Ab 2012 wurde der Bauernhof in Maschwanden ihr Daheim. Von da an waren die Interessen für die Themen im Bauernstand bei der jungen Frau endgültig geweckt. Einiges rund um die Arbeit in Haus und Hof lernte sie von ihrer Schwiegermutter. 

Fokus Arbeitsplanung

Im Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg AG besuchte Marina Bühlmann von 2016 bis 2018 den Fachkurs Bäuerin berufsbegleitend. Nach dem modularen Lehrgang absolvierte sie nahtlos die Prüfung zur Bäuerin. "Der Aufwand für die Projektarbeit und das Lernen sind nicht zu unterschätzen. Ich war sehr dankbar für die Unterstützung und Motivation von meinem Mann und dem Umfeld", stellt sie rückblickend fest. 

Auf dem 48 ha grossen Betrieb stehen 45 Milchkühe, die 280'000 Kilo Biomilch geben. Dazu wird Brotweizen angepflanzt und es gibt Biodiversitätsförderflächen. "In meiner Projektarbeit habe ich den Fokus auf die Arbeitsplanung gelegt. Vorher war mir nicht bewusst, wie viele Stunden für die Arbeiten aufgewendet werden."

Die BauernZeitung fragt

Warum hast du den Beruf Bäuerin gewählt?

Marina Bühlmann: Durch meinen Mann bin ich mit der Landwirtschaft nun tief verbunden. Ich will mehr verstehen und auch mithelfen Entscheidungen zu fällen.

Was war das Schwierigste an oder während der Ausbildung?

Jede einzelne Modulprüfung. Zudem die lange Dauer der berufsbegleitenden Ausbildung.

Was hast du persönlich aus der Ausbildung für die Zukunft mitgenommen?

Ganz viele kleine Sachen aus jedem Modul. Dies ergibt eine riesige Menge, von der ich in Zukunft
profitieren kann. Dazu kommen gute Freundschaften mit Bäuerinnen, die ein Netzwerk bilden.

 

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