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Porträt: "Die Ausbildung Bäuerin war sehr vielseitig, aber auch streng"

Heute Freitag können 162 Bäuerinnen aus der ganzen Deutschschweiz ihren Fachausweis an der Rütti in Zollikofen BE in Empfang nehmen. Sonja Muff aus Neuenkirch LU ist eine davon. In ihrer Diplomarbeit hat sie sich mit der Eierverarbeitung zu Teigwaren beschäftigt.


von Barbara Heiniger
Publiziert: 28.06.2019 / 09:01

Das Beste was ihr passieren konnte, ist das Leben auf dem Bauernhof, ist Sonja Muff fest überzeugt. So war es naheliegend, dass sie die Ausbildung zur Bäuerin mit Fachausweis (FA) absolvierte. 

Abschluss Bäuerinnen

Mehr zum Abschluss der Bäuerinnen lesen Sie in der Printausgabe vom 5. Juli und online ab heute Abend unter: www.bauernzeitung.ch/abschluss2019

Wo die Liebe hinfällt

Sonja Muff wuchs auf einem Bauernhof mit vier Geschwistern auf, machte eine Ausbildung zur Augenoptikerin und war als Zwanzigjährige überzeugt, nie Bäuerin zu werden. "Aber wo die Liebe hinfällt, ist halt dann manchmal entscheidend", meint sie mit einem Augenzwinkern. Seit knapp fünf Jahren lebt sie zusammen mit Bruno Schmidli auf dem Hof "Sonnenrain". 

Der Betrieb wurde 2014 umgebaut: im Stall ein Melkroboter installiert und das Wohnhaus auf zwei Etagen saniert. "Ich bin glücklich auf dem Land zu leben. Auf dem Hof habe ich auch gemerkt, wie gut Selbstversorgung ist", erzählt Sonja Muff. Zu ihrer 80 Prozent-Arbeitsstelle als Augenoptikerin suchte die junge Frau darum die neue Herausforderung. Von 2016 bis 2018 absolvierte sie die berufsbegleitende Ausbildung zur Bäuerin in Schüpfheim LU und Sursee LU. 

Ressourcen einteilen

"Ich lerne gerne und habe darum sechs Wahlmodule besucht. Die Ausbildung war sehr vielseitig, aber auch streng. Das hatte ich so nicht erwartet und musste darum meine Ressourcen einteilen", hält Sonja Muff fest. Die praktischen Abläufe vom Betrieb fehlten der jungen Bäuerin in der Schule etwas. Sie war froh, um ihren landwirtschaftlichen Hintergrund. 

Der Hof "Sonnenrain" ist 35 ha gross, mit Milchwirtschaft, Rinder- und Schweinmast, dazu werden Mais und Gerste angepflanzt. "Ich habe gerne Tiere, darum möchte ich auf dem Hof auch Hühner halten; zur Selbstversorgung und für die Teigwarenherstellung", meint Sonja Muff. Der Titel ihrer Diplomarbeit lautete dann auch "Das Gelbe vom Ei – Mein Einstieg in die Teigwarenproduktion". Es gibt einen Geschenkkorb "Guets aus Neuenkirch vom Bauernhof" und da passen die Teigwaren vom Sonnenrain-Hof bestens dazu. Das Logo wurde von einer befreundeten Grafikerin kreiert: mit Sonne und Bergen. Genau wie die Heimat von Sonja Muff. 

Die BauernZeitung fragt

Warum hast du den Beruf Bäuerin gewählt?

Sonja Muff: Es ist ein Lebensgefühl und für mich Lebensqualität.

Was war das Schwierigste an oder während der Ausbildung?

Die Selbstdisziplin, den roten Faden durchziehen und dranbleiben.

Was hast du persönlich aus der Ausbildung für die Zukunft mitgenommen?

Wahnsinnig viele neue Erfahrungen und einen neuen Blickwinkel.

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