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Es hagelte bis zu kirschgrosse Körner

In der Nordostschweiz hat ein heftiges Sommergewitter deutliche Spuren hinterlassen.

Am Abend des 21. Juni 2022 zog ein heftiges Gewitter über den Kanton Schaffhausen und das Zürcher Weinland in den benachbarten Thurgau. In kurzen Starkniederschlägen gab es Hagelschauer mit bis zu kirschgrossen Hagelkörnern.

Der Regen war nicht das Problem

Es zeigte sich, dass die verzeichneten Niederschläge von 7,1 mm in Hallau, 8,1 mm in Andelfingen und knapp 20 mm in Schaffhausen eher gering ausfielen und abgesehen von wenigen Einzelfällen keine Probleme verursachten.

Hagel betrifft verschiedene Kulturen

Die in die Gewitter eingebetteten Hagelschläge richteten jedoch teilweise beachtliche Schäden an, wie eine erste Übersicht zeigt. Betroffen sind insbesondere Stein- und Kernobstkulturen wie Kirschen, Äpfel und Birnen sowie Reben. Die Schäden an Feldkulturen wie Getreide, Mais oder auch Kartoffeln scheinen hingegen etwas weniger schlimm zu sein. Ebenfalls gelitten haben jedoch die Rapskulturen, die sich bereits in der Abreife befinden. Auch beim oft breitblätterigen Feldgemüse kam es teilweise zu grossen Schäden.

Ausmass noch unklar

Eine Hagelversicherung ist für die Landwirte freiwillig. Nur versicherte Betriebe können ihre Kulturen für eine Schadensabschätzung bei der Schweizer Hagel anmelden. Erst die Arbeit der Schadenexperten in den nächsten Tagen und Wochen wird das Ausmass der Schäden feststellen können.