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Neophyten: Schmalblättriges Keuzkraut ist invasiv und giftig

Das südafrikanische Greiskraut kommt in der Schweiz nur selten vor. Das sollte auch so bleiben, die Bekämpfung ist allerdings keine einfache Aufgabe.


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Wie es oft der Fall ist, wurde das südafrikanische Greiskraut (Senecio inaequidens), auch schnmalblättriges Kreuzkraut genannt, versehentlich in die Schweiz eingeführt. Es wird vermutet, dass das sehr konkurrenzkräftige Kraut mit dem Wollhandel aus Südafrika eingeschleppt worden ist.

Vergiftetes Brot in Südafrika

Noch sind die Vorkommen dieser Pflanze in der Schweiz laut Info Flora eine Seltenheit. Und das sollte auch am besten so bleiben, denn wie die einheimischen Kreuzkraut-Arten (z. B. das Jakobskreuzkraut) ist auch das schmalblättrige frisch und im Heu giftig für Rinder, Schafe, Pferde und auch den Menschen. In seinem Herkunftsland Südafrika gilt diese Pflanze als Unkraut in Getreidekulturen, wo es teilweise die Ernte und somit das Brot vergiftet.

Angepasst und resistent gegen Herbizid 

Obwohl erst in kleiner Zahl hierzulande anzutreffen, hat sich Senecio inaequidens bereits an die hier herrschenden Bedingungen angepasst. Es wächst auf trockenen und feuchten Standorten, auf kalkhaltigem oder auch sehr saurem Boden, in tiefen wie in hohen Lagen. Die Blütezeit ist lang und die Bestände dicht, die Anzahl Früchte auf einer Einzelpflanze nimmt von Jahr zu Jahr exponentiell zu, da sie sich immer weiter verzweigen.

Bei der Bekämpfung gibt es mehrere Schwierigkeiten:

  • Das südafrikanische Greiskraut ist sehr herbizidresistent
  • Samen reifen noch 2-3 Tage nach dem Ausreissen weiter
  • Samen bleiben mindestens 2 Jahre keimfähig
  • Samen können während der meisten Zeit des Jahres keimen

Es werden folgende Massnahmen zur Bekämpfung empfohlen:

  • Ausreissen: 2-mal pro Jahr (Mai und Juni) ausreissen und im August die Stellen kontrollieren. Während mindestens zwei aufeinanderfolgenden Jahren wiederholen.
  • Mähen: Möglichst bodennaher Schnitt alle sechs Wochen. Es sollte aber wegen seiner Giftigkeit nicht im Heu landen.
  • Boden abtragen: Bei grossen Beständen die obersten 30 Zentimeter abtragen, um Wurzeln und Samen zu entfernen. Das ist nur sinnvoll, wenn in der Umgebung der Samendruck des Schmalblättrigen Greiskrauts tief ist und die Fläche rasch wieder begrünt wird.

 

 

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