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Milchproduktion in Deutschland: Kosten steigen, Preise sinken

Laut dem European Milk Board (EMB) fehlen den deutschen Milchproduzenten 15 Cent pro Kilo Milch, um ihre Kosten decken zu können. Die Sektorstrategie scheint nicht aufzugehen.


Eine vierteljährliche Kostenstudie zur Lage auf dem deutschen Milchmarkt kommt laut Mitteilung des European Milk Board (EMB) zum Schluss, dass im Vergleich zum Januar 2020 die Kosten für die Milchproduktion um mehr als einen Cent gestiegen sind (auf 46,95 Cent pro Kilo). Gleichzeitig sei aber der Milchpreis um zwei Cent auf 31,24 Cent pro Kilo gefallen (bis Mitte 2020). Das resultiere in einer 33-prozentigen Unterdeckung.

Keinerlei Besserung durch die Sektorstrategie

Vor einem Jahr hatte der Deutsche Bauernverband, der Milchindustrie-Verband (MIV) und der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) eine Sektorstrategie für die Milchbranche beschlossen. Diese umfasst einen langen Katalog mit Massnahmen, die beispielsweise bei der Aus- und Weiterbildung von Produzenten, der Exportwirtschaft oder der Milchmengenplanung ansetzen. 

Wie das EMB schreibt, hat diese Strategie bisher keinerlei Verbesserung der Lage gebracht.

Trockenheit kommt noch dazu

Im Gegenteil, die Stellung der Milchproduzenten habe sich sogar eher verschlechtert. Steigende Kosten hätten auch höhere Anforderungen an die Produktion und die Trockenheit gebracht. Diese Preiserhöhungen blieben vollständig bei den deutschen Milchbauern hängen. «Ohne Kriseninstrumente kommen wir aus der Situation nicht heraus und werden weiter Betriebe verlieren», wird ein EMB-Vorstandsmitglied zitiert.

Der deutsche Milcherzeugerverband BDM fordert daher eine Branchenorganisation Milch für Deutschland. 

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