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"Milchgold" zieht Emmentaler wohl vor Gericht

Im Streit um die Deklassierung von Emmentaler aufgrund von zu alter verkäster Milch droht eine Gerichtsverhandlung zwischen Emmentaler Switzerland und der sanktionierten Käserei. Die Schlichtungsverhandlung ist gescheitert.


Publiziert: 23.03.2019 / 10:00

Die Freiämter Milchgold Käse AG ist weiterhin mit den Aufräumarbeiten rund um die diversen Ungereimtheiten beschäftigt, über die wir mehrere Male berichtet haben. Neueste Entwicklung ist, dass man sich voraussichtlich vor Gericht treffen wird mit der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland (ES), so ein Bericht der "Aargauer Zeitung".

30 t Emmentaler deklassiert

ES hatte 30 Tonnen Emmentaler aus der Käserei zu Schmelzware deklassiert. Dies aufgrund der Aufdeckung der Verstösse durch den Käser der Milchgold AG, der zu alte, nämlich zweitägige Milch zu Emmentaler verarbeitet hatte, obwohl das Pflichtenheft maximal 24 Stunden vorschreibt. Zusätzlich hat der Vorstand der ES eine Konventionalstrafe ausgesprochen und beschlossen, dass die Käserei den erzielten finanziellen Vorteil zurückzahlen muss.

Der Käser rekurierte gegen die Massnahmen und im November 2018 trafen sich die Parteien vor der Schlichtungsbehörde. Die Verhandlungen verliefen aber fruchtlos. Deshalb habe die Behörde der Milchgold Käse AG die Klagebewilligung erteilt. Die Klage sei Anfang März beim Regionalgericht Bern-Mittelland eingegangen. Sollten sich die Parteien nicht aussergerichtlich einigen können oder falls die Käserei ihre Klage nicht zurückzieht, dürfte es zur Gerichtsverhandlung kommen.

1,1 Fr. Verkäsungszulage zuviel

Bereits abgeschlossen ist das Verfahren des Bundesamts für Landwirtschaft gegen die Freiämter Käserei. Die Milchgold Käse AG hatte 1,1 Mio Fr. Verkäsungszulage zu Unrecht bezogen. Diese musste sie zurückzahlen, dazu kam eine Busse von 8000 Franken. Diese Sanktion hat die fehlbare Firma akzeptiert.

akr 

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