«Die 32. Obwaldner Zucht- und Nutzviehauktion lief extrem gut», zeigte sich Hansruedi Schallberger vom organisierenden Obwaldner Braunviehzuchtverband erfreut. Alle 35 aufgeführten Tiere, darunter sowohl starke Braunvieh- wie auch F1-Tiere, hätten einen neuen Besitzer gefunden, sagt er gegenüber unserer Zeitung.
Huge-Rind erreichte den Höchstpreis
Obwohl sich an der Auktion Viehzüchter der Kantone Obwalden, Nidwalden, Luzern, Schwyz und Uri sowie der Region Oberhasli als Verkäufer beteiligen dürften, kamen fast alle Angebote aus dem Obwaldischen. Das zahlreich erschienene Publikum verfolgte auf dem Areal des BWZ Giswil gespannt, wie Auktionator Bruno Furrer die Tiere zuschlug. Ein hochträchtiges Huge-Rind aus einer leistungsstarken und exzellent beschriebenen Fantastic-Kuh erreichte mit 4250 Franken den Höchstpreis.
Frische Käufer in Giswil
Gleich viel galt ein ebenfalls hochträchtiges Maarten-Rind, welches aus einer sehr langlebigen Kuhfamilie stammte. Der durchschnittliche Verkaufspreis der Kühe und Rinder lag bei 3670 und rund 180 Franken höher als im Vorjahr. Die vier verkauften Kälber galten im Schnitt 1300 Franken. «Die Mehrheit der Käufer waren Viehhändler. Neben treuen Stammkunden konnten wir auch zwei frische Käufer einer Handelsorganisation begrüssen, welche sich gleich mit einer grossen Zahl an Tieren eindeckten. Dies und die hohe Tierqualität begünstigte sicher den positive Marktverlauf», zieht Hansruedi Schallberger Bilanz.

