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Der vierte Miss-Titel von Kuh Estell ist ein schönes Geschenk zum 18. Geburtstag

Der Obwaldner Beat Wallimann hat gleich doppelten Grund zur Freude. So auch seine Obwaldner Züchterkollegen: Ihr Vieh erhielt an der kantonalen Viehschau einmal mehr grosses Lob. Walti Windlin stand dem Anlass zum zehnten und letzten Mal als OK-Präsident vor.

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Am 3. Oktober 2025, also am Datum der kantonalen Viehschau Obwalden, feierte Beat Wallimann seinen 18. Geburtstag. Nicht nur sein Geburtstag liess beim Jungbauern Freude aufkommen. Auch Kuh Estell, die im Stall der Familie von Martin und Claudia Wallimann im obwaldischen Alpnach Dorf steht, bereitete ihm einmal mehr grosse Freude.

Bereits zum vierten Mal in Folge wurde die Phil-Tochter zur Miss bei den Brown-Swiss-Kühen gekürt. «Für mich ist sie eine klare Siegerin, die Kuh überzeugt mich mit ihrer Breite und Eleganz. Dazu hat sie ein enorm langes Euter», so der Experte Marco Gabriel in seinem Kommentar. Dank ihrer Qualitäten im Euter wurde Estell auch Schöneutersiegerin der älteren Kühe.

Auch bei den Jungkühen kam die Eutersiegerin mit Collaps Happy aus dem Stall von Familie Wallimann. Bei den mittleren BS-Kühen setzte sich Jeff-Tochter Jade von Patrick Flüeler aus Alpnach-Dorf durch.

Der vierte Miss-Titel von Kuh Estell ist ein schönes Geschenk zum 18. Geburtstag
Die Phil-Tochter Estell von Familie Wallimann aus Alpnach Dorf wurde bereits zum vierten Mal in Folge zur Miss bei den Brown-Swiss-Kühen gekürt. Am Halfter das Geburtstagskind Beat Wallimann mit seinem Bruder Martin und Mutter Claudia.

Alle vier Finaltiere kommen von Ruedi Burch

Ruedi Burch aus Stalden OW konnte der Miss-Wahl bei der Zuchtrichtung Original Braunvieh ganz entspannt zuschauen, denn alle vier Finaltiere waren in seinem Besitz. Am Ende setzte sich Harlei-Tochter Hanna durch. Der Berner Richter Ferdi Bergmann war von Hanna begeistert: «Eine super Kuh mit enorm langem und gut verbundenem Voreuter.»

Es war der ganz grosse Tag von Ruedi Burch. Nicht nur gewann er alle Abteilungen der OB-Kühe in Milch, bei den älteren OB-Kühen besetzte er gleich das ganze Podest. Zudem wurde seine Kuh Halma, ebenfalls eine Harlei-Tochter, Miss Genetik OB. «So einen erfolgreichen Viehschautag werde ich wohl nie mehr erleben», erklärte Burch sichtlich überwältigt.

Der vierte Miss-Titel von Kuh Estell ist ein schönes Geschenk zum 18. Geburtstag
Bei der Miss-Wahl der Zuchtrichtung Original Braunvieh setzte sich die Harlei-Tochter Hanna von Ruedi Burch aus Stalden durch.

Vater und Mutter sind selbst gezüchtet

Gross war die Freude auch bei Familie Ettlin-Abächerli aus Kerns OW, nachdem ihr Jungtier Belinda zur Rindermiss OB gekürt wurde. Freude und Stolz waren beim Erfolg von Belinda mehr als berechtigt, denn sowohl ihre Mutter Materazzi-Maya als auch ihr Vater Harlei-Booster stammen aus der Zucht von Familie Ettlin-Abächerli.

Der vierte Miss-Titel von Kuh Estell ist ein schönes Geschenk zum 18. Geburtstag
Gross war die Freude bei Familie Ettlin-Abächerli aus Kerns, ihr Jungtier Belinda wurde zur Rindermiss OB gekürt.

Kobi Kathriner stellte die Miss Genetik BS

Ähnliches gilt auch für das Siegertier der BS-Rindermisswahl. Die junge und elegante Amelie kommt aus der Zucht der Besitzerfamilie Hans Britschgi aus Stalden und auch Amelies Vater Adee stammt aus einem Obwaldner Stall. Miss Genetik BS wurde Optimal-Capri von Kobi Kathriner aus Sarnen OW. Zum schönsten Stier und damit zum Mister wurde der imposante Jongleur-Jubilar von Enz Daniel, Giswil OW, gekürt.

Der vierte Miss-Titel von Kuh Estell ist ein schönes Geschenk zum 18. Geburtstag
Die Besitzerfamilie Hans Britschgi, Stalden, konnte sich über den Rindermiss-Titel ihrer eleganten Adee-Amelie freuen.

Walti Windlin zehn Jahre OK-Präsident

Nachdem die kantonale Viehschau Obwalden letztes Jahr von Regen und Schlamm geprägt war, herrschte dieses Jahr auf dem Areal bei der Reithalle in Sarnen perfektes Ausstellungswetter.

Das freute insbesondere Walti Windlin, der zum zehnten und gleichzeitig letzten Mal als OK-Präsident im Einsatz war. «Die kantonale Viehschau Obwalden ist zwar einerseits für die Züchter eine wichtige Standortbestimmung und ein Schaufenster ihrer Zucht, andererseits aber auch ein wertvoller Treffpunkt der Landwirte», so Walti Windlin. «Gerade in der heutigen Zeit, wo im vielfach hektischen Alltag kaum mehr Platz für persönliche Gespräche vorhanden ist, ist dies besonders wichtig.»

Der vierte Miss-Titel von Kuh Estell ist ein schönes Geschenk zum 18. Geburtstag
Walti Windlin (links), der zum zehnten und gleichzeitig letzten Mal als OK-Präsident im Einsatz war, zusammen mit Marcel Kiser, der seit 23 Jahren das Schaubüro leitet.

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