«Im Jahr 2025 spürten wir immer einen hohen Bedarf an Nutz- und Zuchtvieh», sagt SViAG-Geschäftsführer Franz Philipp im Anschluss an den Verkaufsanlass. «Dank der guten Milch- und Schlachtviehpreise konnten wir erfreuliche Erlöse realisieren.» Auch mit der Jahresend-Auktion war er sehr zufrieden: «Die kürzlich angekündigten Milchpreissenkungen machten uns im Vorfeld des Verkaufsanlasses etwas Sorge, entsprechend freut es uns, dass wir von den 50 angebotenen Tieren 48 zu ansprechenden Preisen verkaufen konnten.»
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Verkaufsquote von 96 Prozent
Die hohe Verkaufsquote von 96 Prozent und der positive Auktionsverlauf widerspiegelte die gute Tierqualität der SViAG-Auktion. Waren es früher einzelne Tiere, die mit exakten Eutern und schönem Rahmen die Blicke auf sich zogen, ist heute die Qualität an Spitzentieren viel Breiter. Bei Vieh mit kleinen Makeln stockte die Nachfrage hingegen aber schnell. Neben zwei Holsteinkühen bestand das Angebot aus 48 Braunvieh- oder Original-Braunviehtieren. Vor allem euterstarke Kühe mit guter und viel Milch waren gefragt. So zum Beispiel die frischgekalbte Brice-Tochter Weikiki, die der Auktionator Bruno Furrer für 5150 Franken einem neuen Besitzer zuschlagen konnte. Das Tier in zweiter Laktation geht auf die bekannte Schaukuh Wagor Rosi von der WTS-Genetik zurück. Weikiki präsentierte sich auf der Auktionsbühne rahmen- und euterstark mit 33 Kilogramm Tagesmilch.
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Marktgerechte Preise für exklusive Tiere
Noch 50 Franken mehr löste die vielversprechende Erstmelkkuh XDober's Pete Patty, die sich frischgekalbt mit einer starken oberen Linie und einem langen, breiten und gut aufgehängten Euter präsentierte. Verkäufer Xaver Dober vermarktet immer wieder Kühe über die Schwyzer Viehvermarktungs AG: «Die SViAG-Auktionen sind mittlerweile für ihre Qualität bekannt, entsprechend sind auch Käufer vor Ort, die für exklusive Tiere marktgerechte Preise zahlen. Dazu kommt, dass die Abrechnung sauber und transparent ist und ich mir über das Inkasso keine Gedanken machen muss», so der Viehzüchter aus Küssnacht am Rigi.
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Auch Festwirtschaft war gefordert
Total wurden 50 Tiere aufgeführt. Darunter 43 Kühe, von denen 41 für durchschnittlich 3500 Franken verkauft werden konnten. Die vier Rinder lösten im Schnitt 3312 Franken, die drei Kälber gut 1000 Franken. Nur zwei Tiere mussten ohne einen Zuschlag an die Latte zurückgebunden werden. Nicht nur auf der Auktionsbühne lief es an der letzten SViAG-Auktion des Jahres rund, auch die leistungsfähige Festwirtschaft hatte alle Hände voll zu tun, denn die Markthalle Rothenthurm war einmal mehr voll.