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Maiswurzelbohrer gefangen: Anbaueinschränkungen für Mais im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau wurden bislang an sechs Standorten Maiswurzelbohrer gefangen. Betroffen sind auch Gebiete in den Kantonen Bern und Solothurn. Der Käferflug dauert noch an.


Publiziert: 15.08.2019 / 16:26

Der Masiwurzelbohrer droht, sich durch den Aargauer Mais zu fressen. In Fallen an den Standorten Kaiseraugst, Rheinfelden, Zuzgen, Stein, Kaisten und Leibstadt wurden bereits Käfer gefangen, wie das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg AG informiert.

Sicherheitszone am Rhein

Präventiv wurde nun eine Sicherheitszone von der westlichen Kantonsgrenze, dem Rhein entlang bis nach Leibstadt ausgeschieden. In diesem Gebiet darf 2020 kein Mais auf Parzellen angebaut werden, wo bereits in diesem Jahr Mais wuchs.

Dabei ist es egal, welche Art von Mais in diesem Jahr kultiviert oder wann gesät/geerntet worden ist.

Rothrist und Murgenthal noch frei

In den Fallen in Rothrist und Murgenthal hatte es bisher noch keine Maiswurzelbohrer, in den angrenzenden Kantonen Bern und Solothurn hingegen schon. Daher überlappen die 10km Sicherheitszone aus den Nachbarskantonen die Aargauer Grenze.

Somit rät das LZ Liebegg auch den Landwirten in der Region Rothrist/Murgenthal, sich auf eine Anbaueinschränkung für Mais im 2020 einzustellen.

Situation kann sich ändern

Der Maiswurzelbohrer fliegt noch bis Ende September, daher kann sich die Verbreitungs-Situation noch ändern. Gegebenenfalls wird also auch die Sicherheitszone noch ausgeweitet werden müssen. Die Verantwortlichen konzentrieren sich jetzt auf die Fallen in noch nicht betroffenen Gebieten und wollen bei neuen Ergebnissen rasch kommunizieren.

Allen, die bereits in diesem Jahr von einer Anbaubeschränkung betroffen waren, rät das LZ Liebegg, sich nochmals auf dieselbe Situation für das kommende Jahr einzustellen. Eine frühzeitige Planung der Maisanbauflächen 2020 verhindere kurzfristige Abtausch- und Umplanungsübungen.

Weitere Informationen rund um den Maiswurzelbohrer finden Sie im Pflanzenschutzaktuell vom 15. August 2019.

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