Bäuerinnen und Bauern haben nach einem anstrengenden Arbeitstag allerdings meist ein geringes Bedürfnis, noch Hanteln zu stemmen oder schweisstreibend Workouts zu machen. Auch wenn zu einseitige und übermässige Belastungen im Arbeitsalltag zu gesundheitlichen Problemen führen können, kommen einzelne Arbeiten auf dem Hof einem Fitnesstraining sehr nahe. Hier fünf nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge, mit welchen das Gym auf ihren Hof kommt:
Ein auf der Weide ausgebrochenes Rind zurücktreiben: Diese Übung ist dank der vielen Stop-and-gos das perfekte Intervalltraining und steigert die Explosivkraft. Auch die Koordination wird trainiert und je nach Dauer der Übung festigt man dadurch auch noch seine Nervenstärke.
Von Hand jäten: Den Unkraut-Striegel stehen lassen und von Hand jäten. Das stundenlange in der Hocke verharren ist Pilates, Yoga und Bootcamp gleichzeitig. Dazu kann man sich auch noch den Wildkräuter-Smoothie sparen, man beisst ganz einfach ins Gras.
Holz spalten: Adriano Celentano hat es im Film «Der gezähmte Widerspenstige» gezeigt, beim Holz spalten kann man Frust und Aggression abbauen. Als eine etwas weniger gefährliche Alternative kann das Boxen auf den Kraftfutter-Big-Bag empfohlen werden.
Von Hand einstreuen: Eine Tiefstreuboxe mit der Gabel frisch einstreuen ist die perfekte CrossFit-Übung. Die Intensität der Übung kann gesteigert werden, indem man verklebte und verschimmelte Strohballen verwendet. Dank der Feinstaubmaske wird auch noch Atemmuskulatur gestärkt.
Zu Fuss zum Rinderstall gehen: Das Allradauto stehen lassen und zu Fuss zum Rinderstall im Maiensäss hochlaufen, ist das perfekte Grundausdauertraining. Ambitionierteren sei die Abkürzung durch den Tiefschnee empfohlen, eine Trainingseinheit, die schon Rocky Balboa zum Erfolg verhalf.