Rezept: Blacken-Capuns

Gleich vorab: Blacken-Capuns kochen lohnt sich. Die jungen Blackenblätter sind sehr zart und haben keinen bitteren oder ungewohnten Beigeschmack.

Zubereitung: zirka 30 Minuten
Ruhen lassen: 30 Minuten
Backen: zirka 35 Minuten

Rezept für 4 Personen

Das braucht es

  • Gratinform
  • pro Person 4–6 junge Blackenblätter, je nach Grösse
  • Spätzliteig
  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Wasser
  • 2 Eier
  • etwas Alpkäse, mit der Röstiraffel gerieben
  • 1 Salsiz, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 TL Salz
  • Kräuter gehackt, z. B. Schnittlauch, Peterli und etwas Minze
  • Sauce
  • 4 dl Milch
  • 4 dl Bouillon
  • etwas Muskat und Pfeffer, gemahlen
  • Alpkäse gerieben

So geht es

  1. Blackenblätter gut waschen, kurz blanchieren und abtropfen lassen.
  2. Spätzliteig: Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut vermischen und eine halbe Stunde ruhen lassen.
  3. In eine Gratinform Gemisch aus Milch und Bouillon geben, mit Muskat und Pfeffer abschmecken.
  4. Auf jedes Blackenblatt etwas Spätzliteig geben und zu Capuns zusammenrollen. Diese dann in die Gratinform in die Sauce geben.
  5. Die Capuns mit dem Alpkäse bestreuen.
  6. Im Backofen bei 180°C Umluft zirka 30 Minuten backen.
  7. Damit es eine schöne braune Kruste gibt, den Ofen auf Oberhitze umstellen und die Capuns weitere 5 Minuten überbacken.
  8. Die Capuns zusammen mit Sauce in einen tiefen Teller geben, mit Salsiz, etwas Schnittlauch oder Peterli und nach Belieben mit Pfeffer garnieren. 

Rezeptidee etwas angepasst aus der Zeitschrift «z Alp».

Weiterlesen

  • Des einen Feind, des andern Helfer: Ein Prachtsexemplar einer Blacke in Vollblüte. (Bild Esther Thalmann)

    Blacken sollte man besser aufessen oder einstreichen, statt ausstechen

    Man tut der Blacke unrecht, wenn man sie einfach nur ausreissen und vernichten will. Sie schmeckt gekocht gar nicht schlecht und hilft als Heilmittel.
    Show more
    ABO
  • Gewinnen Sie zwei Tickets für die OLMA 2026!

  • Rezept: Sorbet aus Rotkohl