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Am Emmenmarkt gibt es feine Produkte zu entdecken

Der Start ist gelungen: Nach den zwei ersten Markttagen zieht das Organisationsteam des Emmenmarkts eine positive Bilanz.

In und um Emmen gibt es reichlich feine Produkte von Feld und Hof zu entdecken. Jetzt gibt es auch einen Markt, um sie an die Kundschaft zu bringen, und zwar direkt von der Produzentin und dem Produzenten. Am Samstag, 10. September, von 8 bis 12 Uhr fand der erste Markttag in Emmen statt. «Es war eine gefreute Sache», zieht Melanie Setz Bilanz. Sie ist Mitglied des Organisationskomitees. Die Standinhaberinnen und Standinhaber hätten gut verkauft und das Feedback der Besucher sei überaus positiv gewesen.

Ein kleines, feines Angebot am Emmenmarkt

Der Emmenmarkt beim Sonnenplatz ist klein und fein mit rund einem halben Dutzend Ständen. Das Angebot verändert sich von Woche zu Woche etwas. Zu kaufen gibt es unter anderem Fleisch, feine Backwaren, frisch gerösteten Kaffee zum sofort Geniessen und zum Mitnehmen, Blumen, Gemüse und Obst. Auch handwerklich tätige Produzenten präsentieren ihre Produkte.

Der Sonnenplatz ist ein zentraler Einkaufsplatz in Emmenbrücke und Umgebung. Wer seinen Wochenendeinkauf macht, kommt dort vorbei – gute Voraussetzungen also für ein einkaufsfreudiges Publikum.

Erster Schritt gemacht

Der Wunsch nach einem Wochenmarkt gab es schon länger in den Köpfen einiger Emmerinnen und Emmern. «Es braucht jeweils einen ersten Schritt für solche Projekte», berichtet Melanie Setz der BauernZeitung über die Entstehung des Markts. Eine anfangs lose Gruppe begann vor rund einem Jahr, erste Ideen zu skizzieren, Ort, Zeit und Angebot zu diskutieren und auszuloten.

Das Ziel: «Einen Begegnungsort zu erschaffen, Freiräume in Emmen zu beleben und direkte Kontakte zu den Produzentinnen und Produzenten zu ermöglichen», erklärt Melanie Setz. Man wolle ein ansprechendes, hochwertiges Angebot bieten, Produkt und Handwerk erlebbar machen.

Jetzt befindet sich der Markt im Aufbau. Nach den vier ersten Markttagen diesen Herbst wird das OK evaluieren, wie es weitergeht. Fragen zu Standort, Wochentag, Sortiment und anderem sind gemäss Melanie Setz zu klären.

Vor allem ein Personalmangel hätte einige Produzent(innen) von der Teilnahme abgehalten. «Wünschenswert wären fixe Stände mit Produkten von Feld und Hof, das heisst Gemüse und Obst, Fleisch, Fisch, Käse und Backwaren, damit die Kundschaft auf eine gewisse Kontinuität zählen kann.» Interessierte Standbetreiber sind willkommen. Erwünscht sind dabei grundsätzlich Produkte für den täglichen Bedarf.

Markt ist eine Chance für Produzenten

«Der Markt ist für bäuerliche Produzentinnen und Produzenten eine gute Chance, sich und ihre Produkte zu präsentieren, persönliche Kontakte zur Kundschaft aufzubauen – und natürlich Umsatz zu generieren», stellt Melanie Setz klar. Und was müssen die Standbetreiber(innen) aufwenden, um am Emmenmarkt dabei zu sein? «Einen Beitrag für die Standmiete und Werbung; den Platz mietet das OK von der Gemeinde Emmen. Einen geeigneten Stand, Personal und Präsenz. Und natürlich Freude am Markttreiben und Verkauf», erklärt Melanie Setz.

Der zweite Markttag fand am 17. September statt; vor der Winterpause folgen zwei weitere Markttage am 1. und 8. Oktober. Dem OK Emmenmarkt gehören folgende Personen aus Emmen bzw. Emmenbrücke mit Freude an Begegnungen, Handwerk und Genuss an: Claudia Bachmann, Sandro Bieri (Marktchef), Martin Birrer, Yvonnne Niederberger und Melanie Setz (Präsidentin Marktorganisation).

Weitere Informationen: http://emmenmarkt.ch/

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