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Hochdorf: Verwaltungsratspräsident abgewählt, Merki übernimmt

Die ZMP-Invest setzt sich auf der ganzen Breite durch: Der Verwaltungsrat von Hochdorf wird neu besetzt. Neuer VR-Präsident ist nach der Abwahl von Daniel Suter der Hochdorfer Fensterbauer Bernhard Merki. Auch Jörg Riboni und die Oppositionskandidaten werden gewählt, darunter der Landwirt Markus Bühlmann.


Publiziert: 12.04.2019 / 17:00

Die Zusammenfassung der Ereignisse

Die ZMP-Invest hat sich an der GV auf der ganzen Breite durchgesetzt. Unter der Ägide von Geschäftsführer Pirmin Furrer laufen die Wahlgeschäfte wie von der Opposition gewünscht. Der VR besteht wie bisher aus sieben Personen: Bernhard Merki (Präsident, neu), Michiel de Ruiter, Walter Locher und Ulrike Sailer (alle bisher), Jörg Riboni, Markus Bühlmann und Markus Kalberer (alle neu). Die Niederlage des amtierenden VR begann sich schon früher in der Versammlung abzuzeichnen. Die GV lehnte sowohl die Entlastung des Verwaltungsrats wie auch die Dividende in der Höhe von vier Franken pro Aktie ab.
Der neue Präsident Bernhard Merki ist Geschäftsführer der Hochdorfer Fensterbaufirma 4B. Seine Unerfahrenheit in Sachen Milchmarkt und Nahrungsmittel fiel angesichts der schlechten Bilanz des Amtsinhabers nicht ins Gewicht. Neuer starker Mann im VR dürfte Jörg Riboni werden, der als scheidender Emmi-Finanzchef viel Erfahrung mitbringt, namentlich im Ausland-Geschäft, wo sich Hochdorf in den letzten Jahren nur mässig erfolgreich betätigte.
Neben der ZMP-Invest hatten sich auch die Familie Weiss, eine Aktionärin mit gut 5,3% Stimmenanteil und Christoph Züger, CEO des gleichnamigen Frischkäse-Herstellers für einen Wechsel im strategischen Gremium stark gemacht. Dazu kamen die Stimmen mehrerer Kleinaktionäre. Zu schwer wogen das miserable vergangene Geschäftsjahr und die Vorwürfe an den Verwaltungsrat. Namentlich die zahlreichen schlecht rentierenden Aquisitionen der letzten Jahre sorgten wohl massgeblich für den Umschwung. Für Unmut sorgte auch die schleppende Inbetriebnahme des Pulverturms 9 in Sulgen TG.

Die Versammlung Punkt für Punkt

19.30
Hier überschlagen sich die Ereignisse. Der VR-Präsident Daniel Suter wird abgewählt, er erhält nur 46,2% der Stimmen.

Zuvor war Jörg Riboni, Kandidat von Opposition und VR mit wuchtigen 99,16% in den VR gewählt worden.

Auch der zweite Kandidat von ZMP-Invest wird gewählt, obwohl der VR dagegen war: Landwirt Markus Bühlmann erhält 56% der Stimmen.

Die Wiederwahl von Michiel de Ruiter, Walter Locher und Ulrike Sailer geht ohne Probleme über die Bühne. 

Der Bisherige Niklaus Sauter dagegen wird auf Antrag von ZMP-Invest abgewählt, er erhält nur 36,6% der Stimmen.

Ebenso ergeht es dem bisherigen Präsidenten Daniel Suter, der 46,2% der Stimmen erhält.

Der neue Kandidat des VR Hans-Peter Hess bleibt mit 36,7% der Stimmen chancenlos.

Dagegen wird der vom VR zur Nichtwahl empfohlene Oppositionskandidat Markus Kalberer mit 53% der Stimmen gewählt.

Triumph auf der ganzen Breite für die  Opposition: Bernard Merki wird mit 54,9% der Stimmen neuer VR-Präsident.

19.15
Der VR-Präsident gibt seine Wahlempfehlung ab: Es sei besser, Kontinuität zu wahren und den VR nicht zu gross werden zu lassen. Deshalb unterstütze man die Wahl von Jörg Riboni und Hans-Peter Hess, diejenige von Bernhard Merki, Markus Bühlmann und Markus Kalberer lehne man aber ab, auch weil sie die nötigen Kenntnisse nicht hätten.

Ein Kleinaktionär ruft in den Saal: "Das Unternehmen braucht Ruhe im Stall!" und unterstützt hiermit den VR-Vorschlag. Landwirt und Kleinaktionär Bruno Schwaller bittet um Unterstützung für die Vorschläge der ZMP-Invest und der Familie Weiss.

Es kommt nun zur Wahl von Bernhard Merki, einem Kandidaten der ZMP-Invest, den der Hochdorf-VR ablehnt. Merki wird mit 56,5% der Stimmen gewählt. Eine Klatsche für den VR.

18.45
Jetzt gehts ans Eingemachte: Die Wahlen in den Verwaltungsrat. Präsident Daniel Suter verabschiedet die scheidenden Mitglieder Anton von Weissenfluh und Holger Till. Zur Erinnerung: Die ZMP-Invest beantragt die Wahl der Herren Bernhard Merki, Jörg Riboni und Markus Bühlmann in den VR, Merki soll gehts nach dem Wunsch von ZMP-Invest auch Präsident des VR gewählt werden. Nur Riboni ist dem amtierenden VR genehm. Die Familie Weiss stellt einen weiteren Kandidaten.

ZMP-Geschäftsführer Pirmin Furrer betont, dass es eine personelle Erneuerung brauche. Er stellte zunächst Bernhard Merki vor, der als CEO der 4B AG in Hochdorf,  einem Spezialunternehmen für Fensterbau amtiert. Er sei eine überzeugende Führungspersönlichkeit mit grosser Asienerfahrung. Es sei kein Problem, dass Merki keine Branchenerfahrung habe, das brächten andere mit im VR. Anders als der amtierende Präsident habe Merki grosse Erfahrung als Manager und von ZMP komplett unabhängig. Jörg Riboni, den scheidenden Emmi-Finanzchef brauche man nicht gross vorzustellen. Mit Markus Bühlmann will die ZMP zudem erstmals einen ZMP-Vertreter im VR installieren, er ist Vizepräsident der ZMP und Milchproduzent aus Rothenburg LU. Neben Daniel Suter soll aus Sicht der ZMP-Invest auch Niklaus Sauter abgewählt werden.

Der Vertreter der Familie Weiss schlägt die Zuwahl von Markus Kalberer vor, dessen Wahl vom VR abgelehnt wird. Gleichzeitig erklärt er, dass seine Famile nicht nur Erdnüssli, sondern auch die Halsfeger von Fisherman's Friend einführt. Er ist seit 2015 CEO der Lenzlinger Söhne AG in Nänikon ZH.

Als Kandidat des VR stellt sich nun Hans-Peter Hess aus Walchwil vor, er war einst Geschäftsführer von Ricola Schweiz. Jetzt ist er als Berater und Verwaltungsrat tätig.

18.25
VR-Präsident Daniel Suter erklärt zu den Voten, diese habe man schon mehrmals gehört in letzter Zeit. Er schreitet zur Abstimmung. Der erste Stimmungstest verläuft für die bestehende Führung positiv aus: 77,84% Ja zur Jahresrechnung.

Es folgt die Abstimmung über Traktandum 2.2, die Dividende, welche aus Reserven aus Kapitaleinlagen finanziert wird. Nach Christoph Züger beantragt auch der Vertreter der Familie Weiss, einem Aktionär mit 5,3% Anteil an der Firma. "Das tut zwar weh, wir verlieren so 300'000 Franken", aber es sei verantwortungslos soviel Geld aus der Firma zu nehmen. Der Antrag von Christoph Züger ist erfolgreich: 64,9% stimmen gegen eine Dividende. Ein äusserst seltenes Ereignis an der GV einer AG.

Nun steht die Decharge des VR an. Ein weiterer Knaller: Dem VR wird mit 54,2% der Stimmen die Entlastung verweigert. 

Dann geht es um die Vergütung für den den VR: 64% sagen Nein zum Vergütungsbericht, aber 75,1% sagen Ja zur Vergütung.

Auch die Vergütung der Geschäftsleitung geht mit Zweidrittelsmehrheit über die Bühne: 64% Ja der Aktionäre zur GL-Entschädigung.

18.00
Auch Christoph Züger, CEO des gleichnamigen Verarbeiters Züger Frischkäse äussert sich sehr kritisch. "Man bekommt, was man verdient", so Züger, dessen Firma intensive Geschäftsbeziehungen mit Hochdorf pflegt. Das scheine der VR der Hochdorf nicht zu begreifen. Dieser schlage pro Aktie doppelt so viel Gewinn vor, wie pro Aktie verdient wurde, nämlich vier Franken. Er wirft dem VR vor, dass wild Firmen zusammengekauft worden seien: "Getrocknete Früchte aus Deutschland, Schokolade aus Südafrika", erwähnte er als Beispiele. Er beantragt, die Dividende abzulehnen.

Ein Vertreter der Familie Weiss, einer grossen Nahrungsmittelimporteurin und wichtigen Aktionär bezeichnet die Situation als dramatisch. Die Firma stehe in den Augen von Analysten kurz vor dem Ramsch-Status. Das Misstrauen sei gross. "Können Sie einem Verwaltungsrat trauen, der uns versucht so etwas weis zu machen", sagte er mit Verweis auf die Abgangsbegründung von CEO Thomas Eisenring.

Ein Kleinaktionär bezeichnet die Informationspolitik des Verwaltungsrats für ungenügend, er wolle den VR dafür rügen. Ein weiterer Kleinaktionär stellt Antrag auf Rückweisung der Jahresrechnung. Er kritisiert die tiefe Eigenkapitalquote von 22%.

Der ehemalige Kader-Mitarbeiter Michel Burla verteidigt als erster die bestehende strategische Leitung. Er erinnert an die jüngere Vergangenheit. 2013 seien die Zahlen katastrophal gewesen. Dann habe man sich schnell an bessere Ergebnisse gewöhnt und jetzt brauche es wieder Ruhe und Stabilität.

17.50
VR-Präsident Daniel Suter eröffnet die eigentliche Generalversammlung. Die Abstimmungen erfolgen elektronisch. Jeder Aktionär hat ein Gerät erhalten, das seine Stimme mit der Anzahl Aktien multipliziert und übermittelt. Vertreten sind 320 Aktionäre mit knapp 80% der Stimmen, man ist also beschlussfähig.

ZMP-Direktor Pirmin Furrer ergreift das Wort zu Traktandum 1 (Jahresrechnung). Der Gewinn sei um 90 Prozent eingebrochen. Der Cash-Flow ist massiv zurückgegangen, das sei keine gute Entwicklung. Trotzdem erkläre der VR den Aktionären es sei alles gar nicht so schlimm, zur Beruhigung gebe es vier Franken Dividende, obwohl es gar nichts auszuschütten gibt. Unsere Geduld ist zu Ende, es ist zuviel passiert. Auch andere, inklusive Mitarbeiter, dächten so. Auch die Finanzmärkte hätten reagiert, sagte Furrer mit Verweis auf den stark eingebrochenen Aktienkurs.

Furrer bilanziert: "Ja dem Unternehmen geht es wirklich schlecht". Gut gegangen sei es aber dem CEO, er habe 2017 1,7 Mio Fr. verdient und letztes Jahr immer noch über eine Million, und der sei jetzt weg.

17.25
Interims-CEO Peter Pfeilschifter erklärt die Strategie und präsentiert das umfangreiche Portfolio der Firma. "Unser Ziel ist es, Hochdorf zu einem global tätigen, profitablen Nischen-Unternehmen mit Premium-Produkten zu wandeln", sei unverändert das Ziel von Hochdorf. Man wolle konsequent agieren als mittelständiges Unternehmen im globalen Markt. Die Kritik sei teilweise berechtigt, so Pfeilschifter, "auch unsere Erwartungen sind nicht erfüllt". 2018 sei ein sehr herausforderndes Jahr gewesen, auch in der deutschen Uckermark. Diese Gegend kennt der CEO bestens, leitet er doch auch die Uckermärker Milch, die letztes Jahr viel zu den Verlusten von Hochdorf beigetragen hat.

Konkrete Probleme sind laut Pfeilschifter:
- die grosse Spreizung zwischen Milchfett- und Milchproteinbewertung,
- sinkende Nachfrage für Magermilchpulver in der Schweiz,
- Hochdorf ist stark betroffen für Schoggigesetz-Nachfolgelösung, da mehr Mittel für die Fettverwertung eingesetzt werden.

Hochdorf wolle wegen der Schoggigesetz-Nachfolgelösung nicht länger der Regulierer im Schweizer Milchmarkt sein, so der Interims-CEO. Man passe das Produkte-Portfolio zur Zeit entsprechend an. Wichtig sei das Milchmanagement: "Es macht keinen Sinn, Wasser zwischen Ost- und Zentralschweiz hin- und herzufahren". Grosse Hoffnung setzt man dabei auf das Wachstum beim Pharmalys und Bimbosan. Gleichzeitig erwähnte er ein Kostensenkungsprogramm, das man nun umsetzen wolle: "Wir haben in den letzten Jahren etwas Speck angesetzt", so Pfeilschifter. Auch Desinvestitionen seien nicht ausgeschlossen.

Abschliessend meinte er: "Wir haben uns ein stückweit vergaloppiert". Aber man müsse sich etwas refokussieren, entrümpeln und das Haus aufräumen.

17.15
Der Finanzchef Marcel Gavillet rechtfertigt das schlechte Jahresergebnis 2018. Neben Pharmalys und den Problemen im Chinageschäft, haben unter anderem die Verzögerungen beim Bau von Trocknungsturm 9 in Sulgen TG Spuren hinterlassen. Auch Hochdorf Baltic Milk und die Uckermärker Milch, an der Hochdorf mit 60% beteiligt ist, habe nicht die erwünschten Ergebnisse erzielt. Positiv hingegen sei die Performance von Bimbosan. Hochdorf stehe etwas zu schlecht da in der öffentlichen Wahrnehmung, so der CFO. Die Nettoverschuldung von 140 Mio Fr. sei bedingt durch die massiven Investitionen. 

17.00
VR-Präsident Daniel Suter begrüsst die Aktionäre zur GV in der Braui in Hochdorf. Dem Verwaltungsrat gehe es um das Wohlergehen des Unternehmens. Deshalb habe er eine Vorwärtsstrategie in Angriff genommen. Die Strategie mit Ausrichtung auf Babycare stimme, grosse Änderungen bräuchten aber Zeit, die bisherigen Ergebnisse erfüllten die Erwartungen noch nicht, man verstehe deshalb die Unruhe unter den Aktionären. Pharmalys, wird als eines der Probleme genannt. Die Aquisition beschere noch nicht den nötigen Umsatz. In China, einem weiteren Problemfeld fehle es an der Registrierung von drei Marken. Man setze alle Hebel in Bewegung, um dies zu ändern. "Bis wir nach China liefern können, werden wir sicher bis 2020 warten müssen". Auch im Inland ist das Geschäft laut Suter anspruchsvoll.

Suter dankt dem zurückgetretenen CEO Thomas Eisenring dafür, dass er den Weg frei gemacht hat für neue Kräfte. Ende April werde der zuständige Ausschuss erste Kandidaten zu interviewen.

Die heutige GV sei etwas speziell, so Suter mit Verweis auf die Unruhe im Vorfeld. Er sieht die Kritik auf das operative Geschäft gerichtet. "Deshalb wäre ein neu besetzter Verwaltungsrat nicht der richtige Weg", so Suter. Man wehre sich dagegen, dass ZMP-Invest, die drei neue Verwaltungsräte zur Wahl vorschlägt, die Geschäfte in ihrem Sinn beeinflussen könne. Die Interessen der 3000 ZMP-Milchproduzenten stimmten aber nicht unbedingt überein mit dem Interesse der Aktionäre, sagt Suter mit Verweis auf einen Artikel in der NZZ. VR und GL täten alles, um die Ergebnisse zu verbessern, er hofft im laufenden Jahr auf "soviel Glück, wie wir im vergangenen Jahr Pech hatten".

Vor der Versammlung
Im Kulturzentrum Braui in Hochdorf versammeln sich die Aktionäre. VR-Präsident Daniel Suter wagt keine Prognose zum Verlauf der Versammlung: "Die Aktionäre werden entscheiden", sagt er. Der lokale Gemeinderat Daniel Rüttimann wünscht ihm Glück und gibt zu erkennen, dass die Gemeinde an Kontinuität im VR und vor allem am Wohlergehen der Firma als wichtigem lokalem Arbeitgeber interessiert ist.

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Kommentare (1)
Josef Koch am 16.06 2019 um 15:34
Gut dass man zu den erfolgreichen Wurzeln der Firma zurückkehrt. Das Bäckerei Segment an die Bakels zu verkaufen war der erst Flop von VR Hänzi. Von nun an gings berab.
Kommentar erfassen
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