Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Hochdorf: Durchzogenes Jahresergebnis

2018 war für Hochdorf kein einfaches Jahr. Der am Dienstag veröffentlichte Geschäftsbericht zeigt, dass der Umsatz um 6,6 Prozent zurückgegangen ist. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert. 


2018 war für die Hochdorf-Gruppe kein einfaches Jahr: Schwierigkeiten beim Markteintritt in China und bei der Vermarktung von Milchpulver, schlechtere Verkaufszahlen bei der Babynahrung, Verspätung bei einer neuen Sprühturmlinie.

In der Summe sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 561 Millionen Franken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit)  belief sich auf 18,6 Mio Franken (minus 56,2 Prozent), der Reingewinn beträgt noch 8,7 Mio Franken. Das zeigt der am Dienstag veröffentlichte Geschäftsbericht.

Hochdorf erfüllt die Erwartungen nicht

Wie das Unternehmen selbst schreibt, sei ein Ebit in der erzielten Grössenordnung historisch betrachtet "ein einigermassen gutes Ergebnis." Er werde ausserdem mit dem Einmaleffekt aus dem Verkauf der Hochdorf Baltic Milk im Umfang von 2,9 Mio Franken belastet. Auf Stufe Reingewinn beläuft sich laut Hochdorf die Belastung aus dem Verkauf auf rund 5,9 Mio Franken. "Zudem stieg der Betriebsaufwand sprunghaft auf 135,9 Mio Franken (+16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Der Geschäftsbereich Dairy Ingredients erzielte 2018 laut Hochdorf einen Netto-Verkaufserlös von CHF 354.4 Mio. Das Ergebnis liegt 12,5 Prozent unter den Vorjahreszahlen. Der Geschäftsbereich "durchlebte ein anspruchsvolles Jahr mit einer nach wie vor grossen jedoch tendenziell abnehmenden Spreizung zwischen der Milchfett- und Milchproteinbewertung in den internationalen Märkten." Damit gemeint ist die kurzfristige Preishausse auf den Buttermärkten in der EU, die kurzfristig das ganze Preisgefüge durcheinander gebracht hat.

Verarbeitungsmengen in der Schweiz praktisch stabil

In der Schweiz waren die Aktivitäten laut Hochdorf vor allem durch die Umsetzung zur Nachfolgelösung des «Schoggigesetzes» geprägt. Wie Hochdorf schreibt, habe die Umsetzung der Nachfolgelösung zu einer "Vielzahl anspruchsvoller Kunden- und Lieferantenverhandlungen" geführt. Hochdorf ist aufgrund ihres überproportional hohen Schoggigesetz-Milchanteil stark von den Veränderungen betroffen.

Daneben blieb die in der Schweiz verarbeitete Flüssigmenge (Milch und Molke) wie im Vorjahr praktisch stabil auf knapp 410'000 Tonnen. Insgesamt wurde jedoch 26.2% mehr Molke, dafür 8.5% weniger Milch verarbeitet. "Produktseitig wurde das Portfolio von Verlustbringern bereinigt und an Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten mit höherer Wertschöpfung gearbeitet", schreibt die Firma weiter.

Babynahrung: Sprühturm nimmt Produktion auf

Im August des vergangenen Jahres konnten zudem die ersten kommerziellen Produktionen auf der Produktionslinie in Sulgen abgewickelt werden. Nun gelte es, die Auslastung der neuen Anlagen kontinuierlich zu erhöhen. Die bestehenden Anlagen zur Produktion von Babynahrung waren 2018 sehr gut ausgelastet. Hochdorf hat sich zudem strategisch entschieden, Babynahrung für China nur noch in Sulgen herzustellen.

Hochdorf schreibt, dass sie damit (und mit der Akquise von Bimbosan und Pharmalys) auf gutem Weg sei, die gesetzten strategischen Ziele bis 2020 zu erreichen.

hja

 

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Urs Riedener: «Ich orientiere mich nicht am Fortschritt der Branche»
03.04.2019
Emmi-CEO Urs Riedener sagt, dass er sich am Fortschritt messen lassen muss, den Emmi macht. Er sei zwar bereit, für die Branche Verantwortung zu übernehmen. Riedener sagt, dass auch die Detailhändler zur Schweizer Milchproduktion stehen würden.
Artikel lesen
Emmi will nur dann in neue Märkte vorstossen, wenn sie auf eine kaufkräftige Kundschaft trifft. Dass sich Emmi-CEO Urs Riedener und seine Geschäftsleitung dabei nicht immer beliebt machen, gehört zum Geschäft. Im dritten Teil des Gesprächs sagt Urs Riedener nun, dass es in der Milchbranche zu viele Leute hat, die in der Milchbranche im Seitenwagen mitfahren.  Welche Rolle spielt das Lobbying von ...
Werbung
Artikel zum Thema
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns