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«Fleisch nur noch aus 100 % Schweizer Futter»: Greenpeace bastelt gefälschte Proviande-Seite

Die Umweltorganisation Greenpeace setzt ihre Kampagne gegen Futterimporte fort. Sie hat eine gefälschte Webseite lanciert und die Proviande darauf in «Prolocal» umbenannt. Bei Proviande klärt man ab, ob die Aktion strafrechtlich verfolgbar ist.


Der Abstimmungskampf für und wider die Trinkwasser-Initiative treibt merkwürdige Blüten. Jüngster Streich der Befürworter ist eine gefälschte Identität von Proviande. Mit einer Medienmitteilung, einer Webseite und einer Aktion vor Ort, machte Greenpeace heute kurz Schlagzeilen. Die Aktivisten überklebten am Proviande-Hauptsitz das Proviande-Logo mit einem «Prolocal»-Kleber.

Absatzförderungsmittel am Pranger

In einer Medienmitteilung bekannte sich Greenpeace am Nachmittag zur Aktion. Man wollte mit der Aktion auf den Anfang Februar publizierten Bericht verweisen, der mit der Lancierung einer Petition verbunden war. Darin wird der Futtermittelimport im Umfang von 1,4 Mio t jährlich angeprangert.

Der Umweltorganisation ist es ein Dorn im Auge, dass mit Absatzförderungsmitteln des Bundes der Verkauf von Fleisch gefördert wird, das mit einen Teil Importfutter produziert wurde, Proviande beziffert diesen auf 16 Prozent.

Dabei erhält Greenpeace Unterstützung vom grünen Nationalrat und Mutterkuhhalter Kilian Baumann aus Suberg BE, der in seiner noch jungen parlamentarischen Karriere unter der Bundeshauskuppel schon mehrere Vorstösse gegen Fleischkonsum und Absatzförderung lanciert hat.

Zur Swissness gehört auch das Tierwohl

Bei Proviande verurteilt man die Aktion von Greenpeace laut einer Mitteilung auf der richtigen Webseite aufs Schärfste. Diese reihe sich ein in Aktivitäten im Rahmen der bereits bekannten Kampagne, so Direktor Heiri Bucher. Man sei daran, mit einer richterlichen Verfügung die Abschaltung der gefälschten Webseite zu erwirken. Zudem wolle man abklären, ob ein strafrechtlich relevantes Vergehen vorliege.

Wer behaupte, in «Schweizer Fleisch» stecke zu wenig «Schweiz», irre gewaltig, schreibt Proviande mit Verweis auf den hohen Inlandanteil von fast 84 Prozent bei der Fütterung. Zur Swissness gehörten zudem nicht nur die Futtermittel aus der Schweiz, sondern auch Massnahmen betreffend Tierwohl und Tiergesundheit, so Proviande.

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