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E-Feldkalender mit «My John Deere» verknüpft

Dank einer neuen Schnittstelle können nun Daten aus «My John Deere» auf den E-Feldkalender übertragen werden.


Publiziert: 25.05.2019 / 07:31

Am Donnerstag präsentierten in Regensdorf AG die Robert Aebi Landtechnik AG sowie Christoph Herren ihre neue Schnittstelle zwischen dem E-Felkalender und «My John Deere».

Einen Schritt weiter in der Digitalisierung

Die Digitalisierung habe bei John Deere schon vor 22 Jahren angefangen, erzählte Urs Galliker, Produktmanager «Farm Sight» bei Robert Aebi. «Mit der Verknüpfung von Daten fängt Landwirtschaft 4.0 erst richtig an.» Das Precision Farming mit der Spurführung mit georeferenzierten Infos fing bei John Deere schon 1997 an. Seit damals gibt es also das erste GPS.

Viele Landwirte, insbesondere Lohnunternehmer, nutzen heute GPS-Geräte für verschiedene Feldarbeiten wie Säen, Spritzen, Düngen usw.

Von einem Praktiker entwickelt

Bereits 800 Landwirte benutzen den E-Feldkalender von Christoph Herren schweizweit. Herren ist hauptberuflich Landwirt. Er entwickelte den E-Feldkalender ursprünglich aus eigenitiative, weil er es nicht sinnvoll fand, den Feldkalender von Hand aufzuschreiben.

Die Ziele des E-Feldkalender sind:

  • Arbeiten im Feldbau aufzuzeichnen und auszuwerten
  • Einfach und unkompliziert in der Anwendung
  • Übersichtlich in der Darstellung
  • Praxisorientiert (da von einem Praktiker entwickelt)
  • Reduktion des administrativen Aufwands
  • Einmal erfasste Daten mehrfach verwenden

Der E-Feldkalender ist mittlerweile webbasiert, also eine Online-Anwendung. Dabei werden die Daten zentral in einer Cloud verwaltet. Dadurch sind alle Daten jederzeit aktuell und Geräte müssen nicht synchronisiert werden. Zudem sind auch keine Updates nötig von seiten der Anwender.

Der E-Feldkalender funktioniert wie der Feldkalender auf Papier mit Kulturenblättern. Er ist auch auf dem Smartphone und Tablett einfach und übersichtlich zu bedienen.

Schweizweit erste Schnittstelle

Die Verknüpfung von «My John Deere» und dem E-Feldkalender ist schweizweit die erste Schnittstelle, die Daten von landwirtschaftlichen Maschinen direkt in eine Feldbauapplikation überträgt. Vor dem Import werden die Daten verifiziert. Dank der neuen Schnittstelle erfällt die Mehrfacherfassung.  Sämtliche Inventare und Auswertungen werden automatisch nachgeführt.

Das Programm ist ÖLN, Bio und Swiss-GAP kompatibel.

Knackpunkt Datenschutz

Noch immer verwaltet der Landwirt die Daten und sie gehören auch weiterhin ihm alleine. Der E-Feldkalender bleibt weiterhin eigenständig und unabhängig. Niemand kann und darf die Daten zu Marketing- oder Kontrollzwecken auswerten. Die Datenhoheit bleibt beim Kunden, nur dieser kann Schnittstellen aktivieren oder deaktivieren.

Die Jahreslizenz für den E-Feldkalender kostet 125 Franken. Die Apps, Schnittstellen und Zusatzmodule sind momentan kostenlos.

Jeder zweite Traktor ab Werk ausgerüstet

Urs Galliker berichtete ebenfalls, dass bei John Deere bereits viele Maschinen und Traktoren ab Werk mit AMS (Applikations Management System) ausgerüstet.

2018 waren 53% der 6R-Traktoren mit Auto-Trac-Aktivierungen ausgerüstet. Das John Deere Link Modem ist bei 62% der 6R-Serie dabei.

«My John Deere» soll auch mit anderen Traktorenmarken kompatibel sein, wie Christoph Jenni, Marketingmanager der Robert Aebi Landtechnik AG, berichtet.

 

 

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