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Die zarte Seite des Kohls: Pak-Choi

Pak-Choi wird in Asien grossflächig angebaut. Aber auch aus Schweizer Herkunft ist er zu finden. Saison hat er von April bis November.


Publiziert: 30.03.2019 / 14:36

Pak-Choi ist eng mit dem hierzulande bekannteren Chinakohl verwandt. Aber das in Asien weit verbreitete Gemüse wird auch in der Schweiz angebaut, 2017 auf gut 16 Hektaren. Das brachte eine Ernte von 445 Tonnen, weitere 803 Tonnen wurden importiert.

Der Schnell-Wachser

Der Pak-Choi wächst sehr schnell und kann bereits nach 6-8 Wochen geerntet werden. Er hat lockere Köpfe mit weissen Stielen und grünen Blättern. Die Stiele und die Blätter sind zum Verzehr geeignet. Dank seinem leicht senfartigen und aromatischen Geschmack eignet sich der Pak-Choi bestens als Gemüse zum Andünsten oder Salat. Mangold oder Spinat können beispielsweise durch den Kohl ersetzt werden.

Möglichst frisch verarbeiten

Auf Grund des hohen Feuchtigkeitsgehalts sollte Pak-Choi möglichst frisch verarbeitet werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er ungefähr 7-10 Tage haltbar.

In Asien kennt man noch weitere Sorten des Pak-Choi. Beispielsweise den sogenannten Baby Pak-Choi oder den Shanghai Pak-Choi. Während der Baby Pak-Choi deutlich milder schmeckt, hat der Shanghai Pak-Choi einen besonders würzigen Geschmack.

Gesund und Vitaminreich

Der Pak-Choi überzeugt nicht nur im Geschmack, sondern ist zudem sehr gesund. 100 Gramm des Gemüses enthalten bereits einen Viertel der empfohlenen Tagesmenge an Vitamin C. Ausserdem ist der Pak-Choi reich an Vitamin B, Eisen, Folsäure, Kalium und Kalzium. Wie alle grünen Gemüse enthalten die Blätter reichlich Beta-Karotin.

Den in Pak-Choi enthaltenen Senfölen wird eine keimtötende und reinigende Wirkung nachgesagt. Zudem enthält der Pak-Choi praktisch kein Fett und ist mit 12 kcal pro 100 Gramm äusserst kalorienarm.

lid

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