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Detailhandel verkauft 2019 im vierten Jahr in Folge weniger Fleisch

Die Schweizer Detailhändler haben im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Folge seit 2015 weniger Fleisch verkauft. Der Absatz einheimischer und importierter Ware sank um -1,4 Prozent auf 214'470 Tonnen.


Im Vergleich zu 2018 entsprach dies einem Rückgang um 3000 Tonnen, wie das Bundesamt für Landwirtschaft in seinem am Freitag veröffentlichten Marktbericht schreibt.

Der Umsatz blieb gleich

Die steigenden Preise konnten die Absatzrückgänge allerdings kompensieren und der Umsatz aus dem Vorjahr konnte gehalten werden. Insgesamt bezahlten die Konsumentinnen und Konsumenten 4,57 Milliarden Franken für Fleischprodukte im Detailhandel. Das ist 0,1 Prozent oder 4 Millionen Franken mehr als 2018. Durchschnittlich erhöhte sich der Preis pro Kilogramm Fleisch 2019 um 1,5 Prozent auf 21.30 Franken gegenüber dem Vorjahr.

Beliebt ist Pouletfleisch

Pouletfleisch ist bei Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin beliebt. Der Poulet-Frischfleischabsatz stieg 2019 um 1,9 Prozent auf 50'890 Tonnen Verkaufsgewicht.

Dennoch wurde beim Pro-Kopfverbrauch von Geflügel nach Angaben von Proviande erstmals seit Jahren eine Stagnation bei 14,2 Kilogramm beobachtet (-0,1 Prozent). Der Fleischkonsum insgesamt, einschliesslich Foodwaste, aber ohne Einkaufstourismus, umfasste laut Proviande 51,25 Kilogramm pro Kopf.

Lamm- und Kalbfleischkonsum sinkt 

Die grössten Absatz- beziehungsweise Umsatzrückgänge wurden bei frischem Lamm- (-7,4 Prozent und - 8,5 Prozent)- sowie Kalbfleisch (-1,8 Prozent und -2,8 Prozent) festgestellt. Bei frischem Schweinefleisch wurde ein Absatzrückgang von -4,7 Prozent verzeichnet.

Edelstücke sind am wichtigsten

Trotz Rückgängen beim Absatz von Frischfleisch bleiben frische Edelstücke die wichtigsten Absatz- und Umsatztreiber. Pouletbrust sowie Produkte, die auf Pouletbrust basieren, machten 38,8 Prozent der gesamten Poulet-Absätze beim Frischfleisch aus. Beim Lammfleisch waren es 68,4 Prozent des gesamten Frischfleischabsatzes.

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