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Der Berner Springgarten beim Nationalen Pferdezentrum wird überbaut – NPZ gibt sich vertrauensvoll

Das Gelände ist schon seit mehr als einem Jahrzehnt als Bauland eingezont. Nun soll die Grünfläche vor dem NPZ mit Hochhäusern als Wohnraum und von Dienstleistern genutzt werden. Eine Koexistenz sei aber möglich.


Die Überbauungsabsichten der Burgergemeinde Bern, der das Springgarten-Areal gehört, seien nicht neu, heisst es in einer Mitteilung des Nationalen Pferdezentrums NPZ. Die Grünfläche wird als Weide für die durchschnittlich 140 im NPZ untergebrachten Pferde genutzt, hat einen über 100-jährigen Baumbestand und ist als Sportanlage von Nationaler Bedeutung eingetragen. Der Springgarten sei einer der schönsten Springplätze Europas, schreibt das NPZ. Die Partnerschaft mit der Burgergemeinde sei aber trotz deren Vorhaben gut.

Klar zum NPZ bekannt

Die Burgergemeinde Bern habe sich klar zum NPZ bekannt, heisst es weiter. In einer etwaigen ersten Bauetappe sehe sie eine Koexistenz vor. Von Seiten der Burgergemeinde heisst es sogar, dies solle auch nach der ersten Bauetappe und damit der Errichtung von Hochbauten an der Mingerstrasse möglich sein. 

Als weiteres Zeichen einer guten Partnerschaft wertet das NPZ die Verlängerung des bestehenden Mietvertrags, dessen Gültigkeit 2019 bis Ende 2026 ausgedehnt werden konnte. 

Noch kein konkretes Bauprojekt

Fest steht gemäss Burgergemeinde, dass im Springgarten Platz für vielfältiges Wohnen und für Dienstleistungen geschaffen werden soll. Man strebe in der Projektidee eine «durchmischte und breite Nutzung» an. Um die Fläche effizient zu bebauen, sind Hochhäuser geplant.

Es bestehe zur Zeit kein konkretes Bauprojekt und damit auch kein Zeitplan für die einzelnen Schritte, führt das NPZ aus. Für die Realisierung brauche es ausserdem die Zustimmung der Berner Stadtbevölkerung für eine Änderung des Zonenplans. 

Von der nicht-überbauten Grünfläche sollen in Zukunft nicht nur Pferde und Reiter profitieren, sondern auch die Bevölkerung der Stadt Bern. (Bild NPZ)

Es bleibt grün

Aber nicht die ganze Fläche dürfte unter Beton verschwinden, denn man wolle die Grün- und Freiräume auf dem Areal für die Bevölkerung und das Quartier öffnen, heisst es bei der Burgergemeinde weiter. Gerade im Hinblick auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bereich des nahegelegenen Guisanplatz und Wankdorf bestehe Bedarf nach Wohnraum. «Die räumliche Nähe von Arbeit und Wohnen macht ökologisch Sinn», doppelt die Burgergemeinde nach. Stadtpräsident Alex von Grafenried begrüsst die Pläne: ««Hier kann ein hochattraktives städtisches Quartier mitsamt einem grossen Park- und Grünraum entstehen», wird er von der Burgergemeinde zitiert. 

Enger Kontakt und gemeinsame Lösungsfindung

Rückblickend auf eine jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit steht das NPZ nach eigenen Angaben in engem Kontakt und Austausch mit der Burgergemeinde Bern. Man werde auch beim nächsten Planungsschritt frühzeitig informiert werden und auch bei der Planung einer ersten Bauetappe miteinbezogen, damit «eine Koexistenz sinnvoll realisiert werden kann.» 

In der historischen Anlage des Nationalen Pferdezentrum in Bern sind derzeit durchschnittlich 140 Pferde zuhause, die heute im Springgarten weiden und trainieren können. (Bild NPZ)

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