Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Coronavirus: Reinere Luft – aber nicht auf dem Land

Der verminderte Verkehr seit dem Lockdown Mitte März hat die NO2-Konzentration in der Luft gesenkt. Das Wetter hat mitgeholfen. Aber laut Empa ist die Auswirkung des Lockdowns auf die Luftqualität unbestreitbar.


Eine einfache Milchmädchenrechnung nach dem Schema «weniger Treibstoffgase bedeuten bessere Luft» ist das freilich nicht, wie die Abteilung Luftfremdstoffe/Umwelttechnik der Empa am Mittwoch mitteilte. Die Analyse der Daten der 16 Messstationen des nationalen Beobachtungsnetzes sei äusserst komplex. Denn die Schadstoffbelastung hängt nicht nur von deren Ausstoss ab, sondern auch vom Wetter.

Daten mit Erwartungswerten verglichen

Und wegen der günstigen Wetterlage in den ersten drei Monaten mit milden Temperaturen und dank der Bise in der zweiten Märzhälfte war die Schadstoffbelastung im Vorjahresvergleich geringer. Um die Auswirkung des Lockdowns auf die Luftqualität dennoch nachzuweisen, verglichen die Empa-Experten in einem komplizierten Verfahren die gemessenen Daten mit denen, welche ohne die Massnahmen des Bunds gegen Covid-19 zu erwarten gewesen wären.

46 bis 57 Prozent weniger NO2

Die Bilanz hat die positive Auswirkung der Teil-Ausgangssperre bewiesen: An strassennahen Standorten sank die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) und Stickoxiden (Nx) um 46 bis 57 Prozent. Bestwerte wurden in Lugano-Università und am Berner Bollwerk gemessen.

Auf dem Land ist vor allem das Wetter schuld

Eine grosse Ausnahme registrierte die Messtation Beromünster, wo die Schadstoffe nach dem Lockdown sogar anstiegen. Aber auch Payerne zeigte schlechte Werte. Das liegt laut Empa daran, dass die Stickoxid-Konzentrationen in ländlichen Gebieten fast ausschliesslich den Wetterbedingungen geschuldet sind.

Viel, aber nicht zu viel Ozon

Diese sorgten auch für eine hohe Ozonbelastung - eine Verminderung der Luftqualität, welche nicht auf Auspuffgase zurückzuführen ist. Die O3-Grenzwerte seien aber nicht erreicht worden, beruhigt die Empa.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Fake News: Kein Einfluss des Coronavirus auf Methan
30.03.2020
Entgegen Meldungen in den sozialen Medien haben die Massnahmen gegen das Coronavirus keinen Einfluss auf die Methan-Konzentration in der Luft. Das Gas stammt in der Schweiz zum grössten Teil aus der Nutztierhaltung.
Artikel lesen
Die Methan-Konzentration in der Luft sei vom 15. bis 20. März 2020 signifikant gesunken, heisst es in einem Text, das kürzlich auch in Landwirtschaftskreisen die Runde machte: Der Text läuft darauf hinaus, dass die Nutztierhaltung und damit die Landwirtschaft bisher zu Unrecht als Hauptverursacherin von Methan-Emissionen bezeichnet worden ist. Nichts sichtbar in der Schweiz In der Schweiz ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns