Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Brot: Deklarationspflicht für Produktionsland, nicht aber für Rohstoffe

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK) verlangt eine Deklarationspflicht für Brot und Backwaren: Das Produktionsland soll an einem für Kundinnen und Kunden gut sichtbaren Platz angegeben werden.


Die Kommission hat einstimmig eine Motion mit dieser Forderung eingereicht, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Angesichts der steigenden Importe von Backwaren nehme die Bedeutung von deren Rückverfolgbarkeit zu.

Zur Ablehnung empfiehlt die Kommission eine Motion von Ständerat Peter Hegglin (CVP/ZG), der eine Deklarationspflicht für die Rohstoffe verlangt. Dieser Entscheid fiel mit 9 zu 1 Stimmen.

Das Problem mit Teiglingen

Schweizer Getreide wird zunehmender seltener für Brot verwendet. Bäckereien schliessen, Müller und damit Getreidebauern können ihre Produkte folglich nicht mehr an sie liefern. 

Das Problem dabei sind importierte Teiglinge. In grosser Anzahl werden sie tiefgekühlt eingeführt und beispielsweise in Tankstellen aufgebacken. Schweizer Brotgetreide verlässt das Land in Form steigender Backwaren-Exporte z. B. als Güetzi. Mehr zum Drama der Aufback-Gipfeli finden Sie hier.

Zwar hat Schweizer Brot laut einer aktuellen Umfrage ein gutes Image hierzulande. Dem Konsumenten im Detailhandel hilft es aber wenig, wenn lediglich das Produktionsland deklariert wird. Auch was in der Schweiz hergestellt worden ist, kann ausländisches Mehl enthalten. Damit hilft der Kauf den Schweizer Getreidebauern nicht. 

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Jowa schliesst Bäckerei in Zollikofen
12.06.2020
Immer mehr Leute kaufen Aufbackbrote weil es praktisch ist. Das hat Folgen für grosse und kleine Bäckereien und am Ende auch für die Bauern.
Artikel lesen
Die Migros-Tochter Jowa schliesst ihre Bäckerei in Zollikofen per Mitte 2021, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Gründe seien steigender Preisdruck und eine Verlagerung der Nachfrage von Frisch- zu Tiefkühlbroten. Das ist kein Wunder. Denn wurden 2002 noch 35 000 Tonnen gefrorene Backwaren in die Schweiz importiert, so waren es 2018 bereits 120 000 Tonnen, also fast viermal so viel. Immer ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns