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Bienenschutz: Das können Landwirte tun

Dass vermehrt eine Mischung verschiedener Pflanzenschutzmittel in Bienen gefunden wird, beschäftigt alle Beteiligten vom Bauern über den Imker bis zur Forschung. Was können Landwirte beim Pflanzenschutz konkret zum Bienenschutz beitragen?


Publiziert: 28.03.2019 / 09:23

Dass Bienen wichtig und nützlich sind, ist hinlänglich bekannt und muss daher auch nicht weiter betont werden. Der Verzicht auf Pestizide ist aber trotzdem nicht immer möglich, da sind sich Fachleute und Bauern einig. Ein Merkblatt der Agridea zum Thema führt Massnahmen für Landwirte auf.

In der Kultur:

  • Spritzen bevorzugt vor oder nach der Blüte.
  • Während der Blüte nur abends behandeln (nach Sonnenuntergang), damit das Mittel über Nacht trocknen kann und so nicht mehr von den Bienen aufgenommen wird.
  • Blühende Einsaaten und Unkräuter vor der Behandlung entfernen (nicht nur mähen, sondern auch wegbringen, da auch gekappte Blüten noch angeflogen werden. Mähen am besten nach Sonnenuntergang, wenn Bienen nicht mehr fliegen).

Neben der Kultur:

  • Pufferzonen zu blühenden Parzellen einhalten (die Breite der Pufferzonen variiert je nach Mittel und Spritztechnik).

Entscheidend ist die Bienengefährlichkeit der Pflanzenschutzmittel. Pestizide mit dem Vermerk «gefährlich für Bienen» dürfen nicht mit den Insekten in Kontakt kommen. Generell gilt das Motto «so wenig wie möglich, so viel wie nötig».

Mähen oder Mulchen sollte man ausserhalb der Bienenflugzeiten. Die Bienen sind nach Sonnenuntergang nicht mehr unterwegs. Der exakte Zeitpunkt des Sonnenuntergangs steht jeweils in  Zeitungen oder auch online (Google-Suche nach «Sonnenuntergang»).

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