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Bauerndemos in Spanien: Seit Wochen auf der Strasse

In ganz Spanien kämpfen Bäuerinnen und Bauern um Gehör für ihre schwierige finanzielle Lage.


Wer kennt sie nicht, die Früchte und Gemüse mit der Herkunftsangabe «Spanien», die das ganze Jahr das Sortiment aus Schweizer Produktion in den Auslagen der Detailhändler ergänzen. Die Menschen hinter diesen Produkten stecken in einer «existenzbedrohenden Krise», schreibt TopAgrar.  

Preise von weniger Detailhändlern kontrolliert

Der spanische Kleinbauernverband UPA beklagt laut TopAgrar zu niedrige Produzentenpreise. Diese würden von sechs Supermarktketten kontrolliert. Bäuerinnen und Bauern hätten gegenüber der Lieferkette einen schwachen Stand und könnten daher kaum für bessere Preise kämpfen.

Steigende Kosten und sinkende Hilfe

Weiter wird die Situation dadurch verschlimmert, dass durch eine Erhöhung des Mindestlohns in Spanien die Kosten für die Landwirte steigen. Dies gleichzeitig mit einer Kürzung finanzieller Unterstützung durch die spanische Regierung und die Europäische Union. 

Die spanischen Bauern werfen der Regierung vor, regionale Produkte würden zu wenig gefördert und die finanzielle Lage der Betriebe durch gewisse Handelsschranken wie Zölle weiter verschlimmert. 

Verkehr in verschiedenen Städten lahm gelegt

Wie TopAgrar berichtet, hatten in den letzten Tagen und Wochen tausende Demonstrierende mit ihren Traktoren den Verkehr in verschiedenen Städten Spaniens lahmgelegt. Weitere Proteste sind geplant.

Weiter, bis es Ergebnisse gibt

Der spanische Landwirtschaftsminister Luis Palans soll sich bereit zum Dialog gezeigt haben. Bisher scheint sich die Lager aber nicht verbessert zu haben. Die Demonstrationen sollen erst enden, wenn die Forderungen der Bäuerinnen und Bauern Gehör finden und es Ergebnisse gibt.

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