Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Bauern zerstören Felder nach Gentech-Fund

In Deutschland und Frankreich zerstören Bauern Tausende Hektaren Raps. Grund dafür ist eine Verunreinigung von Saatgut des Herstellers Bayer mit gentechnisch veränderten Samen.


Publiziert: 08.02.2019 / 15:22

Saatgut mit genetisch modifizierten Organismen (GMOs) sind in Europa strenger reglementiert als in Amerika. Bei Kontrollen in Frankreich sind nun Spuren (0.005% des Volumens) von genetisch veränderten Samen in drei Chargen Raps von Bayer entdeckt worden.

Ursprünglich eine Marke von Monsanto

Die betroffenen Produkte der Marke Dekalb waren vor der Übernahme im Angebot von Monsanto. Die gefundene GMO-Sorte wird in Kanada angebaut, ist aber in Europa im Anbau verboten. Importiert als Futter- oder Lebensmittel ist es hingegen zugelassen.

Der Rückruf kam zu spät

Bayer rief die Rapssamen zurück, doch es waren bereits 8'000 Hektaren in Frankreich und 2'500- 3'000 Hektaren in Deutschland damit eingesät worden. Wie Bayer sagt, werden diese Felder jetzt vernichtet.

Hergang unbekannt

Wie es zu der Verunreinigung kommen konnte, ist noch unklar. Das Raps-Saatgut wurde in Argentinien produziert, in einer GMO-freien Gegend. Vorsorglich hat Bayer nun die gesamte Raps-Produktion in Argentinien eingestellt.

20 Millionen Euro für die Bauern

Die betroffenen Bauern werden von Bayer mit 2'000 Euro pro Hektar entschädigt. Somit belaufen sich die Kosten für den Konzern auf total 20 Millionen Euro.

Eine relativ kleine Fläche

Obwohl es angesichts der Zahlen auf den ersten Blick nicht so aussieht, ist die betroffene Fläche doch relativ klein. Verglichen mit der Gesamtfläche Winter-Raps in Deutschland, die auf 1.23 Millionen Hektare geschätzt wird, sind 8'000 Hektare zerstörte Felder nicht alle Welt. In Deutschland liegt der fall ähnlich: dort werden knapp 1 Million Hektare Raps erwartet.

jsc   

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Spuren von Gentech-Raps in Vogelfutter gefunden
Wenn der Winter Einzug hält, haben Vogelhäuschen Hochsaison. Bei einer Kontrolle fanden die Behörden mit gentechnisch verändertem Raps verunreinigtes Vogelfutter. Nun will der Bund Vogelfutter vermehrt kontrollieren.
Artikel lesen
Draussen liegt Schnee, es ist bitterkalt. Da bekommen viele Mitleid mit den putzigen Vögelchen, die dick aufgeplustert an der Eiseskälte sitzen. Sie füllen das Vogelhäuschen mit Futter oder hängen Futterbällchen auf. Grund genug für das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU), die Qualität von Körnermischungen, die als Futter für Wildvögel oder Hausvögel verkauft ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!