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Bäuerinnenporträt: Melanie Hänggi-Weber träumt vom eigenen Hofladen

Melanie Hänggi-Weber ist eine von 60 Bäuerinnen, die frisch den Fachausweis Bäuerin bekommen haben. Am 26. Juni wäre die Übergabefeier gewesen, doch daraus wurde Corona bedingt nichts. Autorin Barbara Heiniger hat sie zu Hause besucht.


«Die Tomaten geraten mir besonders gut. Ich ziehe sie selber aus Samen und kann jeweils einige Pflanzen weitergeben», meint Melanie Hänggi mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Von den fast achtzig Stöcken in ihrer Pflanzung lässt sich, nebst vielem anderen auch, feine Sauce einkochen. 

Die Bauern Zeitung fragt

Sind Sie nach der Ausbildung zur Bäuerin mit Fachausweis experimentierfreudiger geworden?

Melanie Hänggi: Ja, ich habe im Garten Pastinaken angepflanzt. Sie schmecken als Ofengemüse mit Peperoni und Poulet-schenkeln herrlich!

Haben Sie im Anschluss an die Ausbildung irgendein spezielles Tier angeschafft?

Zur Belohnung der erfolgreichen Prüfung Bäuerin mit Fachausweis letzten Herbst kaufte ich mir «Skye», ein trächtiges, schottisches Hochlandrind. Mit «Ben» gebar sie bereits ein gesundes Stierkalb.

Bringen Sie sich nach der Ausbildung vermehrt bei landwirtschaftlichen Gesprächen ein?

Mein Mann und ich gehen mit anderen Bauern an den Stammtisch. Nun kann ich bei Themen, wie Bodenrecht, RAUS und BTS ganz klar mitreden.

Freude am Garten

Melani Hänggi ist sehr gerne im Garten. Deshalb war er Teil ihrer Projektarbeit im Rahmen der Prüfung Bäuerin mit Fachausweis. Der Titel der Arbeit lautete: «Planung zur Eröffnung eines Bio-Selbsterntegartens». Darin kombinierte die Bäuerin die Module Gartenbau, Haushaltführung und Direktvermarktung. 

«Das Projekt wurde nicht verwirklicht», erzählt sie. Sie merkte schnell, dass für sie der Aufwand zu gross werden würde. Sei dies wegen des Jätens, oder wenn es etwaige Schäden, die durch die Selbstpflücker entstehen könnten, zu beheben gäbe, begründet sie den Entscheid.

Die Landwirtschaft im Herzen

Melanie Hänggi ist im Solothurner Schwarzbubenland, im Nachbardorf ihres jetzigen Wohnorts Himmelried, aufgewachsen. Die Landwirtschaft war für sie immer eine Herzensangelegenheit, aber der elterliche Betrieb war zu klein für ein Auskommen. So lernte die junge Frau auf Anraten des Vaters nach der Schulzeit den Beruf der Kaminfegerin EFZ. In der Freizeit lockte Melanie Hänggi das Mitspielen in einer Guggenmusik und dabei lernte sie ihren Mann Wendelin Hänggi kennen. Zusammen mit den Buben Max (10) und Linus (8) sind sie eine glückliche Familie.

«Seit ich vor dreizehn Jahren in den Schindelboden zog und nach unserer Heirat vor zehn Jahren, hat sich das Interesse zum Garten immer mehr entwickelt», erzählt Melanie Hänggi. Viele Tipps und Tricks rund um den Gartenbau lernte sie während des Besuchs des berufsbegleitenden Kurses an der Bäuerinnenschule Wallierhof in Riedholz SO.

Viel Zusatzarbeit geleistet

«Der letzte Sommer war für mich happig. Es galt viel Zusatzarbeit zu leisten mit dem Schreiben der Projektarbeit. Nun habe ich aber grosse Freude an der guten Note und bin überzeugt, der Aufwand hat sich sehr gelohnt», erzählt Melanie Hänggi strahlend. 

Die Bäuerin hat ein ausgefülltes Pensum mit einer auswärtigen Vierzig-Prozent-Anstellung sowie Haus, Hof und Garten.
Sie schmiedet aber trotzdem Pläne und möchte ihren Traum vom eigenen Hofladen verwirklichen. Darin sollen Produkte vom Schindelboden, unter anderem Gemüse, Früchte, Most, sowie das eigene Fleisch der Angus-Mutterkühe angeboten werden.
 

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