Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

ASP: So will der Bund bei einem Ausbruch in der Schweiz vorgehen

Das Risiko, dass die Afrikanische Schweinepest in die Schweiz eingeschleppt werde, sei hoch. Daher tritt ab 2. September eine technische Weisung für den Fall eines Ausbruchs von ASP in Kraft.


Publiziert: 29.08.2019 / 10:32

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) bereitet die Schweiz auf einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vor. In der neuen technischen Weisung ist das Vorgehen festgelegt, wenn erstmals infizierte Wildschweine in der Schweiz gefunden werden sollten.

Drei wesentliche Massnahmen

Bei einem Ausbruch von ASP bei einem Schweizer Wildschwein könne die Seuche nur durch eine enge Zusammenarbeit aller betroffenen Behörden im Veterinärwesen, in der Land- und Forstwirtschaft und in der Jagdaufsicht wirksam bekämpft werden.

Die technische Weisung sieht im Wesentlichen folgende Massnahmen vor:

  • Einrichtung eines Rückzugsraums für die Wildschweine (gegen weitere Ansteckungen)
  • Finden und Beseitigen der Wildschweinkadaver (damit das Virus nicht in der Umgebung bleibt)
  • Intensive Bejagung der Wildschweinpopulation (falls dies nötig sein sollte)

Die Prävention ist entscheidend

Die ASP breitet sich derzeit in Europa aus. Da das Virus in Blut, Fleischerzeugnissen und der Umwelt lange ansteckend bleibt, ist die Gefahr eines Ausbruchs in der Schweiz gross.

Zur wichtigen Prävention raten die Behörden Folgendes:

  • Kein Wildschwein- oder Schweinefleisch aus von der ASP betroffenen Regionen einführen
  • Auch keine Fleischerzeugnisse (wie Schinken oder Salami)
  • Nach Jagdreisen in diese Gebiete: vor der Heimfahrt Schuhe, Kleidung, Werkzeuge und Fahrzeuge gründlich reinigen und desinifizieren. 

Im Speziellen für Schweinehaltende:

  • Keine Essensreste an Schweine verfüttern
  • Zugang zu Schweineställen kontrollieren
  • Eine Hygieneschleuse einrichten
  • Umzäunung auf ihre Wirksamkeit kontrollieren

ASP ist für den Menschen ungefährlich.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
China: Ein Drittel weniger Schweine wegen ASP
22.08.2019
Infolge der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sind die Schweinebestände in China um einen Drittel geschrumpft. Experten erwarten einen weiteren Rückgang.
Artikel lesen
Eine um einen Drittel kleinere Schweineherde und das gleiche Bild bei den Sauen; Die Afrikanische Schweinepest hat China hart getroffen, wie Agrarheute berichtet. Bis 50 Prozent möglich Manche Experten glauben, es könnte noch schlimmer werden. Sie rechnen damit, dass die Bestände um die Hälfte zurückgehen könnten. Dass die Verluste weitergehen, davon gehen laut Agrarheute auch die chinesischen ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!