Kleinere Bäche im Mittelland leiden unter Chemie und hoher Temperatur

Der Zustand kleinerer Bäche im Mittelland erfordere dringend griffige Massnahmen zur Behebung ökologischer Defizite, heisst es beim Kanton Bern.

Die Wasserqualität der Aare sei im Allgemeinen gut bis sehr gut. Zu diesem Schluss kommt der kantonale Berner Gewässerbericht 2017/2018. Der Schwerpunkt Aaretal zeigte jedoch, dass die chemische Belastung wegen "zivilisatorischen Einflüssen" flussabwärts zunehme. Hier sei aber dank der Aufrüstung grosser Kläranlagen eine Reduktion der Mikroverunreinigungen zu erwarten.

Fische und andere Wasserlebewesen leiden

In kleineren Bächen im Mittelland sieht sie Situation aber anders aus: hier leiden laut dem Kanton Bern die Wasserlebewesen unter Pflanzenschutzmitteln aus der Landwirtschaft, Schadstoffen aus der Siedlungsentwässerung und steigenden Wassertemperaturen. Diese "ökologischen Defizite" müssten daher dringend mit griffigen Massnahmen angegangen werden.

Lokal immer mehr organische Schadstoffe

Im Grundwasser des Mittellands werden lokal immer mehr organische Spurenstoffe nachgewiesen. Dies zeige die Verletzlichkeit des Trinkwassers als Ressource auf. Aber die meisten Grundwasservorkommen im Kanton seien von guter Qualität.

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