Agrarpolitik
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Nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch das Gesundheitswesen braucht Perspektiven
Unsere Gastautorin wirft einen Blick zurück auf ein turbulentes Jahr. Sie wünscht sich, dass es ähnliche Diskussionen, wie sie derzeit für die zukünftige Ausrichtung der Schweizer Landwirtschaft stattfinden, auch für das Gesundheitswesen geben würde.Der Bund fördert Fleischkonsum zu sehr und Veganer zu wenig, findet Vision Landwirtschaft
Nahrungsmittel werden vom Bund mit unterschiedlichen Beträgen unterstützt. Das führe zu einer Ungleichbehandlung je nach Ernährungsstil und behindere den Übergang zu einer nachhaltigen Ernährung.LesenSchweinemarkt, Bundesratswahl und Basiskommunikation – das waren die Themen an der Anicom-Regionaltagung
«2023 wird kein Bombenjahr, aber die Marktlage bei den Schweinen wird entspannter», sagte Julius Jordi, Anicom-Leiter Ostschweiz. Darauf hoffen wohl alle Schweinehalter. Aber an der Regionalversammlung ging es nicht nur um den Schweineabsatz. Martin Rufer, Direktor des Schweizer Bauernverbands, war zu Gast und brachte die Bundesratswahl vom 7. Dezember und Departementsverteilung aufs Tapet.In Bern kommt eine Standesinitiative für Schweizer Zucker zustande
Der Selbstversorgungsgrad mit Schweizer Zucker soll nicht sinken, verlangt eine Mehrheit im bernischen Grossen Rat. Jetzt geht das Anliegen ins Parlament.LesenDer neue Weidebeitrag wird definitiv nicht zum Weide-Spaziergang
Die Höhe der Zahlungen in der Erweiterung des RAUS-Programms ist verlockend. Mindestens so abschreckend sind aber die Hürden, die es zu überwinden gilt, um den Beitrag auszulösen.Durch Neubauten tappen Bauernfamilien in die Schuldenfalle – das soll sich jetzt ändern
Durch Fehlinvestitionen in landwirtschaftliche Bauten stehen Bauernfamilien mit dem Rücken zur Wand. Da Investitionsentscheide eine Schlüsselrolle einnehmen, wird Kapital für viele Jahre gebunden. Die Betriebsflexibilität für andere Betriebszweige ist extrem eingeschränkt. Mancherorts kommt es zu Liquiditätsengpässen und Überlastung bis hin zu Burnout. Verantwortlich für solche Fehlinvestitionen seien auch Investitionskredite, insbesondere die dafür gerechnete Tragbarkeit, die nicht mehr zeitgemäss sei, sagt Markus Ming. Dabei werde kaum etwas für die Vorsorge eingeplant, noch würde die Mitarbeit der Bäuerin mit einem Lohn abgegolten.Bald gilt: Keine Vorsorge – kein Investitionskredit
Die eigentlichen Leidtragenden einer «fehlgeleiteten» Investitionspolitik seien häufig die Bäuerinnen, sagt Markus Ming. Es liege zwar in der Eigenverantwortung der Betriebe, für einen angemessenen Versicherungsschutz zu sorgen. «Doch bei vielen müsste der Staat den entsprechenden Druck ausüben.» Daran arbeitet das Bundesamt für Landwirtschaft. So soll zukünftig als Voraussetzung für den Bezug von Investitionshilfen die soziale Absicherung des Ehepartners sichergestellt sein.Wird das Ionenaustausch-Verfahren verboten, müssten 3000 Mostobstbäume gerodet werden
Ab 2025 soll das Ionenaustausch-Verfahren zur Produktion von Bio-Birnel verboten werden. Mostobstproduzent Robert Brunner wäre von einem Verbot direkt betroffen. Die Biobranche kämpft dagegen.Die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt
Im Toggenburg kämpfen Alpgebäudebesitzer gegen die angebliche Enteignung durch den Kanton St. Gallen. Redaktorin Stefanie Giger begleitet die Geschichte seit einem Jahr und kommt in einer Zwischenbilanz zum Schluss, dass sich der Kampf für die Bauern gelohnt hat. Doch am Ziel ist man noch lange nicht.Meistgelesen
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