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Nordwestschweiz
Publiziert: 24.05.2018 / 11:07
Ja zum Energiegesetz und Nein zur Vollgeld-Initiative

An seinen letzten Vorstandssitzungen hat der Solothurner Bauernverband die Parolen zur Teilrevision des kantonalen Energiegesetztes und zur Vollgeldinitiative beschlossen.

Der Solothurner Bauernverband (SOBV) sagt ja zum Energiegesetz. Er ist überzeugt, dass die Vorlage „Teilrevision kantonales Energiegesetz“ bei den Wohnbauten dort ansetzt, wo mit vergleichsweise wenig Aufwand viel erreicht werden kann.

Klimaziele erreichen

Durch das Erstellen von energieeffizienten neuen Wohnbauten und die angepasste Sanierung von Altbauten lassen sich mittel- bis langfristig erheblich Kosten einsparen – für Mieter und Eigentümer. Ebenso kann mit der Teilrevision auf die Reduktion des CO2 Ausstosses zur Erreichung der Klimaziele hingearbeitet werden. Die Landwirtschaft ist besonders betroffen vom Klimawandel. Dessen Auswirkungen hat der SOBV an seiner Delegiertenversammlung thematisiert und auf die Wichtigkeit von entsprechenden Massnahmen hingewiesen.

Einheimische Energievorkommen nutzen

Die Teilrevision des Energiegesetzes verfolgt ebenfalls das Ziel, einheimische Energievorkommen zu nutzen und die Auslandabhängigkeit an fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Für die Landwirtschaft als Nahrungsmittel- und Energieproduzent ist dies zielführend. Da für die Sanierungsmassnahmen bei alten Wohnbauten auch ein 1:1 Ersatz der fossilen Heizungen möglich ist, wenn einfache energetische Zusatzmassnahmen ergriffen werden, und der Härtefall geregelt ist, besteht aus Sicht des Solothurner Bauernverbandes nach wie vor viel Handlungsspielraum für die Hauseigentümer.

Heutiges Finanzsystem bewährt

Die Vollgeldinitiative lehnt der SOBV ab. Das heutige Finanzsystem bewährt sich und eine radikale Umstellung der Schweizer Geldpolitik ist mit viel Risiko verbunden.

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