Beat Schmid
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Seitenstreuer statt Heckstreuer: Mehr Möglichkeiten beim Miststreuen am Hang
Roman Trittibach aus Oberbalm BE setzt seit zwei Jahren einen Seitenstreuer von Gafner ein. Der grösste Unterschied gegenüber dem bisherigen Heckstreuer sind die flexiblen Streumöglichkeiten und die Sicherheit an steilen Lagen.
Die Energiewende endet nicht auf dem Stalldach
Viele Landwirte möchten auf ihren Betriebsgebäuden Strom produzieren. Josef Jenni empfiehlt jedoch einen breiteren Blick bei der Energieproduktion. Photovoltaik sei wichtig, doch Holz, Solarthermie, Wärmespeicher und Humusaufbau ermöglichen eine ebenso nachhaltige Betriebsführung.
Schnittabfall bringt Energie und macht den Boden besser
Auf der Biobaumschule Glauser in Noflen BE wird Schnittabfall mittels Pyrolyse zu Energie und zu Pflanzenkohle. In der Anlage entstehende Gase liefern Wärme, die Pflanzenkohle wird anschliessend im Betrieb genutzt. Dabei freut sich die Umwelt, da weniger CO2 freigesetzt wird.
Verschiedene Wege führen zum Schwad
Die Wahl des passenden Schwaders hängt von den Zielen des Betriebs ab. Kein Verfahren ist in allen Bereichen überlegen. Gleichzeitig gilt: Selbst der beste Schwader kann Mängel bei Bestandespflege, Schnitthöhe oder Bodenverhältnissen nicht ausgleichen.
Bei richtiger Einstellung braucht es kein Schwadtuch
Linus Müller ist Futterbauberater an der Liebegg. Er meint, dass man nicht den letzten Grashalm aufkratzen sollte, wenn beste Futterqualität im Vordergund steht.
Häckseln oder Pressen geht mit gleichmässig angelegten Futterschwaden am besten
Ein gleichmässig angelegter Futterschwad erleichtert die Arbeit von Häcksler und Presse, senkt den Verschleiss und sorgt für einen ruhigen Ernteablauf. Das Lohnunternehmen von Roman Bircher in Hagendorn ZG verarbeitet mit fünf Feldhäckslern jedes Jahr hunderte Kilometer Schwaden. Aus dieser Erfahrung weiss Bircher genau, woran ein gut angelegter Schwad zu erkennen ist – und welche Fehler sich vermeiden lassen.
Nach der Ernte sofort eine Gründüngung statt ewige Stoppelbearbeitung
Man sollte das Stoppelfeld zwischen zwei Hauptkulturen nutzen, um Unkräuter mechanisch zu bekämpfen. Die Alternative ist eine sofortige Begrünung. Eine einleuchtende Idee, die auch Philipp Böhlen aus Grafenried BE umsetzt.
Smart-Hill hackt am Hang genauer
Die mechanische Unkrautbekämpfung ist mit automatischer Spurführung wirkungsvoll. Am Hang driften der Traktor und die Maschine jedoch ab. Christian Mollet korrigiert das mit Smart-Hill von Einböck.
Drei John Deere Mähdrescher, drei Fahrwerke
Das Lohnunternehmen Hänni in Niedermuhlern BE fährt drei baugleiche John Deere-Mähdrescher – mit unterschiedlichen Fahrwerken. Breitreifen, Doppelräder oder Raupen zur Bodenschonung bei verschiedenen Bedingungen.
Erntetransport durch den Profi
Beat Häusermann transportiert für Landwirte die Ernte. Immer mehr Betriebe verzichten auf eigene Transportkapazitäten, weil die technischen Anforderungen hoch sind. Deshalb lagern sie die Aufgabe an professionelle Anbieter aus.