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Walliser Winzer unter Druck: Volle Keller und Weinimporte bereiten Mühe

Harte Zeiten für die Schweizer Winzer: 2018 war ein gutes Weinjahr, die Weinkeller in der Westschweiz sind immer noch voll und zwei von drei Weinflaschen werden importiert.


Publiziert: 16.10.2019 / 11:34

Die beiden grössten Weinbaukantone der Schweiz, Waadt und Wallis haben dieses Jahr die Ernte reduziert, wie das Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von SRF berichtet. Die Keller sind nämlich noch voll vom guten Weinjahr 2018. Damals holten die Winzer mengenmässig die grösste Ernte seit sechs Jahren ein. Dies führte zu deutlichen Umsatz-Einbussen. Laut dem Regionaljournal hätten zudem Grossverteiler und Detailhändler damit begonnen, nicht verkaufte Weine an die Produzenten zurückzugeben. 

Nun fordern die Weinbaukantone Wallis, Waadt, Genf und Neuenburg Unterstützung vom Bund. In einem Schreiben wenden sie sich an den Bundesrat Guy Parmelin. Nicht nur die Rentabilität der Betriebe sei in Gefahr sondern auch der ganze Weinbau in der Schweiz. Das Problem der Branche sei, dass die Schweizerinnen und Schweizer immer weniger Wein trinken. Zudem werden mehr ausländische Weine konsumiert. Der Bundesrat will sich nun für die Weinbauern einsetzen, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt. In einem ersten Schritt gab es einen runden Tisch, um die Anliegen der verschiedenen Akteure zu sammeln. Gemeinsam sollte dann der Abbau der vollen Weinlager geplant werden.

Warum die Schweizer weniger Wein trinken

Die Schweizer und Schweizerinnen gehören zu den grössten Wein-Konsumenten der Welt. Rund 37 Litern pro Jahr und Kopf werden hierzulande konsumiert. Gemäss Agrarbericht 2018 wurden 2017 in der Schweiz 249 Millionen Liter Wein getrunken. Aber der Konsum scheint abzunehmen.

Dieser Rückgang sei auf viele Faktoren zurückzuführen, wie die Vereinigung der Weinbranche in der Schweiz, die Swiss Wine Promotion (SWP), schreibt. Laut einer Umfrage des Instituts M.I.S. Trend zum Weinmarkt in der Schweiz 2017 sei das Fahren der häufigste Grund für Alkoholverzicht. Gründe: Autofahren 60%, Gesundheit 33%, Preis 9%, Arbeit, einen klaren Kopf haben 8%, Unerwünschte Nebenwirkungen (Kopfschmerzen etc.) 5%, Andere 10%, Keinen Hinderungsgrund 8%.

 

 

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