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Waldarbeiten mit Totholz: 4 Tipps zur Unfallverhütung

Waldarbeiten sind im Moment besonders gefährlich. Diese Punkte sind beim Arbeiten mit angeschlagenen Bäumen zu beachten.


Publiziert: 09.08.2019 / 11:29

Trockenheit, Borkenkäfer, Eschentreibsterben – der Wald steht unter Druck und damit auch seine Bewirtschafter. Für die bevorstehende Holzschlagsaison besteht eine erhöhte Unfallgefahr, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BUL) in einer Medienmitteilung schreibt.

Ein Video von "Wald Schweiz" macht die Gefahren für verschiedene Waldbenutzer deutlich:

Die BUL gibt folgende Tipps:

  1. Situation richtig einschätzen

Vor allem den Zustand noch stehender Bäume gilt es vor Beginn der Arbeiten zu beurteilen. Schon ein sachter Schlag auf einen trockenen Stamm könne dazu führen, dass der Baum ganz oder teilweise bricht.

Da diese Risikoabschätzung viel Erfahrung brauche, rät die BUL zur Zusammenarbeit mit dem Forstdienst der Gemeinde.

  1. Keine Fällarbeiten ohne Seilwinde

Die Winde erlaube es, auf Sicherheitsabstand zu bleiben und so herabfallenden Ästen und Kronenteilen zu entgehen.

  1. Traktoren nur mit Fahrerkabine

Dank der Kabine sei der Fahrer vor Stürzen und herabfallendem Material geschützt. 

  1. Nur mit spezieller Ausbildung

Um die Spezialausrüstung wie Teleskopstangen oder Hebegurte zum Fällen trockener Bäume richtig einzusetzen, braucht es laut BUL eine spezifische Ausbildung. Dabei lerne man die Einschätzung von Totholz und sichere Fällmethoden.

Passende Kurse werden etwa von «Wald Schweiz» angeboten. Sie dauern einen Tag und kosten laut Website 2'500 Franken. Weitere Informationen zur Risikothematik Totholz wird die BUL an der Forstmesse Luzern geben.

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