Mit den kälteren Wintertagen zieht es wieder mehr bäuerliche Waldeigentümer in den Forst. Zum steigenden Interesse tragen auch die höheren Holzpreise und die aktuell grosse Nachfrage der Holzverarbeiter bei. Waldarbeiten gehören aber zu den gefährlichsten überhaupt. Zur eigenen Sicherheit lohnt es sich deshalb, auf die folgenden Punkte zu achten, wenn im eigenen Wald Holz geschlagen werden will:
- Einhaltung der zehn Regeln, die Leben retten können: Nicht allein arbeiten, Baum beurteilen, Gefahren und Fallbereich überwachen, Rückzugsort aufsuchen, nicht unter Lasten aufhalten, gegen Absturz sichern, sichere Arbeitsmittel einsetzen, erste Hilfe sicherstellen, Lernende betreuen, Schutzausrüstung tragen.
- Motorsägeführer arbeiten nur mit Schutzausrüstung. Dazu gehören Helm, Gehörschutz, Gesichtsschutz, signalfarbenes Oberteil, Handschuhe, Arbeitshose mit Schnittschutz, festes Schuhwerk mit stark profilierter Sohle und hohem Schaft.
- Beim Arbeiten mit der Motorsäge gilt: vorher Sicherheitseinrichtungen kontrollieren, Sicherheitsabstand von zwei Metern einhalten, Fällarbeit will gelernt sein – im Zweifelsfall dies den Profis überlassen, beim Entasten Spannungen der Äste beachten, nicht mit der Spitze sägen, Trennschnitte aus sicherem Stand und Spannungen beachten, nicht über Schulterhöhe arbeiten, Vorsicht bei Hängern und Totholz – besser Profis beiziehen!
- Rückearbeiten nur mit gesichertem Fahrerraum, Heckschutzgitter, sicherer Windenbedienung und Gelenkwellenschutz. Genügend Abstand von gespannten Seilen, Lasten und Maschinen.
- Und für sichere Holzspaltmaschinen gilt: keine Einklemmgefahr für Hände und Füsse, das heisst, dass beim Spaltvorgang beide Hände die Bedienungshebel betätigen und das Holz zwischen Bügeln fixiert ist.
Quellen: BUL, Suva, Wald Schweiz