Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Wald Schweiz mit Ja-Parole zum CO2-Gesetz

Die Waldeigentümer seien motiviert und fähig, noch mehr zum Klimaschutz beizutragen. Deshalb hat der Waldeigentümerverband Wald Schweiz für die Abstimmung über das neue CO2-Gesetz am 13. Juni 2021 die Ja-Parole beschlossen.


Der Bundesrat hat diese Woche den Abstimmungskampf zum revidierten CO2-Gesetz lanciert. Das überarbeitete CO2-Gesetz soll unter anderem die Elektromobilität fördern, Fliegen teurer machen und den Einsatz von klimafreundlichen Heizungen vorantreiben. Vor den Medien hat Umweltministerin Simonetta Sommaruga betont, man wolle nicht auf Verbote, sondern auf finanzielle Anreize setzen.

Klimaschutzleistungen sollen angemessen berücksichtig werden

Der Waldeigentümerverband Wald Schweiz hat sich nun positiv zum revidierten CO2-Gesetz geäussert: Man sei der Überzeugung, dass das vom Parlament beschlossene Gesetz die richtige Antwort auf die grossen klimapolitischen Herausforderungen sei. Wald Schweiz erwarte aber, dass die Klimaschutzleistungen, die der Wald für die Gesellschaft erbringe, in den Verordnungen zum CO2-Gesetz angemessen berücksichtigt würden.

Speicherung von Kohlenstoff im Wald soll in Wert gesetzt werden können

Der Gesetzestext sieht vor, dass im Bereich Wald- und Holzwirtschaft Massnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen umgesetzt werden sollen. Gleichzeitig werde aber auch die Basis geschaffen, dass die Speicherung von Kohlenstoff im Wald von den Waldeigentümern in Wert gesetzt werden könne, schreibt Wald Schweiz. Die Waldeigentümer seien bereit, die Klimaschutzleistungen des Schweizer Waldes mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung langfristig sicherzustellen – solange der Bundesrat dies auf Verordnungsstufe vollzugstauglich präzisiere und dabei keine zu grossen Hürden schaffe. Wald Schweiz ist überzeugt, dass die Waldeigentümer zusammen mit den nachfolgenden Branchen in der Wertschöpfungskette Wald und Holz und mit der nötigen Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten können.

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Das CO2-Gesetz ist unter Dach und Fach
03.10.2020
Nach drei Jahren ist die Revision genehmigt, es steht aber ein Referendum im Raum. Für die Landwirtschaft könnten zur Erreichung der Reduktionsziele Biogasanlagen eine wichtige Rolle spielen.
Artikel lesen
Die Schweiz muss ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 halbieren. Das in der Einigungskonferenz des Parlaments beschlossene, totalrevidierte CO2-Gesetz stellt die Weichen, damit dieser Verpflichtung nachgekommen werden kann. Unter anderem enthält es Lenkungsabgaben, die in einen Klimafonds fliessen und den Menschen im Land zurückerstattet werden. Bis zuletzt umstritten war eine ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns