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Vier Pfoten: Keine Foie gras zu Weihnachten

Die meisten Schweizer lehnen Foie gras ab. Trotzdem wird sie hierzulande gegessen– z. T. wegen Fehlannahmen oder aus Unwissenheit. Bei diesen Produkten müssen Sie aufpassen.


In der Schweiz ist die Produktion von Foie gras (Stopfmast) seit 40 Jahren verboten. Trotzdem werden Stopfleber-Produkte hierzulande von knapp einem Drittel der Bevölkerung mindestens einmal pro Jahr (z. B. zu Weihnachten) konsumiert. Mit einer heute lancierten Plakatkampagne will die Tierschutzorganisation Vier Pfoten dagegen vorgehen.

Es gibt keine tierfreundliche Stopfmast

Seine Aussagen zum Staus quo in der Schweiz stützt Vier Pfoten auf eine umfassende Umfrage im Winter 2018/19. Darin hätten mehr als drei von vier der Befragten Foie gras als Produkt aus tierquälerischer Herstellung bezeichnet. Die Tierschutzorganisation betont in ihrer Mitteilung zum heutigen Welt-Anti-Foie-gras-Tag, dass es auch keine Stopfleber aus tierfreundlicher Haltung gebe. Das sei eine "tragische Fehlannahme" mancher Konsumenten.

Nicht immer leicht zu erkennen

Es gelte daher, keine Foie gras zu konsumieren – auch nicht einmal jährlich zu Weihnachten. Das ist allerdings nicht immer ganz einfach. Vier Pfoten weist darauf hin, dass auch folgende Produkte aus der Stopfmast stammen (können):

  • Magret (meist de canard) stamme von gestopften Gänsen
  • Confit, Graisse und Gésier komme oft aus der Stopfmast
  • Evtl. auch Daunen (hier sei auch Lebendrupf möglich)

Unrühmlicher Spitzenplatz

Laut Vier Pfoten belegt die Schweiz mit 200 Tonnen importierter Foie gras den unrühmlichen fünften Platz auf der Rangliste der Stopfleber-Importeure weltweit. Das Motto der neuen Kampagne in der Vorweihnachtszeit lautet daher: auch einmal im Jahr ist einmal zu viel.

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