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Studie: Der heutige Klimawandel ist keine natürliche Schwankung

Neue Forschungsresultate zeigen deutlich, dass die Klimaerwärmung wie sie heute stattfindet, nicht mit vorindustriellen Klimaschwankungen vergleichbar ist.


Publiziert: 29.07.2019 / 13:35

"Klimaschwankungen gab es schon immer". Mit dieser Aussage werden häufiger Warnungen in Sachen Klimawandel abgewehrt. Aber das Argument funktioniert nicht, wie eine grossangelegte Studie des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung (OCCR) zeigt.

Noch niemals weltweit gleicher Trend

Forscher des OCCR werteten Daten des internationalen Forschungskonsortiums PAGES (Past Global Changes) mit sechs unterschiedlichen statistischen Methoden aus. Die PAGES-Datenbank umfasst Klimadaten der letzten 2000 Jahre, basierend auf Baumringen, Eisbohrkernen, Seesedimenten und Korallen. 

Bei der Analyse wurde deutlich: zwar gab es in den letzen 2000 Jahren durchaus immer wieder Warm- und Kaltphasen (etwa die kleine Eiszeit in Europa und Nordamerika oder die mittelalterliche Warmzeit). Aber keine dieser Phasen zeigte sich mit weltweit ähnlichen Temperaturen; Minimal- und Maximaltemperaturen waren laut OCCR räumlich sehr unterschiedlich verteilt.

Gegenwärtig globale Warmphase

Dass weder die kleine Eiszeit noch die mittelalterliche Warmzeit globale Ausmasse annahmen, begründen die Forscher damit, dass diese von zufälligen Schwankungen im Klimasystem ausgelöst wurden. 

Anders sieht es aber mit der heutigen Warmphase, dem "Klimawandel" aus. Dieser zeigt sich auf der gesamten Erdkugel mit steigenden Temperaturen und ist daher keine Schwankung, sondern eher ein Trend. Laut dem OCCR trat die wärmste 50-Jahresperiode der vergangenen 2000 Jahre auf über 98 Prozent der Erdoberfläche im 20. Jahrhundert auf. Es wird also auf der ganzen Welt stetiger wärmer, bzw. heisser.

Deutliche Unterschiede

Der momentane Klimawandel unterscheidet sich aber noch in anderer Weise von Phänomenen der vorindustriellen Zeit: er schreitet schneller voran. Im Durchschnitt lagen die Temperaturen in den vergangenen zwei Jahrtausenden noch nie so hoch wie im 20. Jahrhundert.

Das Fazit der Forschenden: der aktuelle Klimawandel ist nicht mit zufälligen Schwankungen erklärbar, sondern wurde durch den Menschen ausgelöst.

Damit kann man auch nicht davon ausgehen, dass diese Warmphase wie die vorindustriellen Schwankungen einfach vorbei gehen wird.

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