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Schweizer Hagel Versicherung zeigt den Gesundheitszustand von Kulturen

Schweizer Hagel startet eine Pilotphase mit Satellitendaten. Anhand von Gesundheits- und Wachstumsdaten für verschiedene Kulturen will man das Risikomanagement verbessern.


Im Moment ist der ESA-Satellit Sentinel 2 unter anderem für die Agrarversicherung Schweizer Hagel im Einsatz. Konkret liefert der Satellit laut Medienmitteilung folgende Daten:

1. Die Grünheit: NDVI (Normalized Difference Vegetation Index) 

Je grüner eine Parzelle ist, desto vitaler ist die dortige Vegetation. Ist der NDVI hingegen tief, wachsen die Pflanzen nur wenig. Dieser Index zeigt also, in welchem Zustand sich eine Kultur befindet.

2. Der Trockenstress: MSI (Moisture Stress Index)

Damit kann man den Wassergehalt der Vegetation abschätzen. Je tiefer der MSI, desto mehr Wasser ist in den Pflanzen gespeichert, die Kultur leidet also nicht unter Trockenstress. 

3. Temperatur und Feuchtigkeit

Neben den beiden Indizes sammelt der Satellit auch Daten zu Niederschlagssummen, Tagesmaximum-, Tagesminimum- und Durschnittstages-Temperaturen, Evapotranspiration und der relativen Luftfeuchtigkeit. Alle Werte werden auf Karten oder grafisch dargestellt. 

Der Pilotversuch soll Bedürfnisse zeigen

Noch handelt es sich laut der Versicherung um einen Pilotversuch. Das Ziel dabei ist es, die Bedürfnisse der Kunden und Experten aufzuzeigen. Mit diesem Wissen wolle man in Zukunft «essentielle Instrumente zur Verfügung stellen». Bei Schweizer Hagel ist man überzeugt, dass eine Kombination aus Informationen über Umweltereignisse sowie das Wachstum und den Zustand der Pflanzen in Zukunft sowohl für die Landwirtschaft als auch die Versicherung «unabdingbar» sein wird. 

Gezielte Massnahmen anhand von Vegetationsdaten

Konkret soll es etwa möglich werden, über beispielsweise den MSI die Bewässerung zu optimieren. Auch andere Betriebsmittel könne man dank der neuen Daten zukünftig gezielter einsetzen.

Wasserbilanz bereits online

Schweizer Hagel hat 2019 den Swissagroindex optimiert, schreibt die Versicherung. Neu kann man nun die Wasserbilanzen für Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen, Raps, Soja und Sonnenblumen schweizweit überprüft werden. Täglich werden die Daten neu berechnet. 

Diese Karte zeigt die Trockenheitsentwicklung bei Kartoffeln im Jahr 2019. (Bild Schweizer Hagel)

Ausserdem gezeigt werden Niederschlagssummen und -schwankungen, die Hagelgefahr sowie ein Trockenheitsindex. Letzterer informiert über das Trockenheitsrisiko für Grasland in der jeweiligen Region.

http://www.swissagroindex.hagel.ch 

Die Auswertung folgt

Die Pilotphase mit oben genannten Satellitendaten läuft noch bis Ende der Saison 2020. Anschliessend werden die Erkenntnisse ausgewertet und man entscheidet, in welcher Form die aufbereiteten Daten in Zukunft den Versicherten zugänglich gemacht werden. 

Ausgewertet werde auch, inwieweit die Daten die Effizienz bei der Schadenserhebung steigern können, so dass Schäden präziser und schneller bewertet werden.

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