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Punktesystem Klima- und Ressourcenschutz: Dafür gibt es bei IP-Suisse künftig Punkte

Mit dem Punktesystem sollen die Emissionen von IP-Suisse-Betrieben gesamthaft bis 2025 um 10 Prozent sinken. Bisher stehen 19 Massnahmen zur Auswahl, deren Wirksamkeit erwiesen sei.


Nach mehreren Jahren der Vorbereitung führt IP-Suisse nun sein Punktesystem für Klima- und Ressourcenschutz ein. Damit würden Label-zertifizierte Betriebe einen Beitrag dazu leisten, die Emissionen klimarelevanter Gase aus der Landwirtschaft schrittweise zu senken, heisst es in einer Mitteilung. Über alle IP-Suisse-Betriebe gesehen sollen die Treibhausgas-Emissionen bis 2025 um 10 Prozent gegenüber dem Stand von 2016 gesenkt werden. 

Agroscope bestätigt Wirksamkeit

Zu Erreichung dieses Ziels stehen laut Mitteilung vorerst 19 Massnahmen zur Auswahl, deren positiver Effekt auf den Klimaschutz von Agroscope wissenschaftlich berechnet worden sei:

  1. Frequenzumformer Melkanlage
  2. Sonnenkollektoren und Photovoltaik
  3. Gründüngung und Leguminosen
  4. Phasenfütterung bei Schweinen
  5. Erhöhung der Anzahl Laktationen bei Milch- und Mutterkühen
  6. Direkt-, Mulch- und Streifenfrässaat
  7. Gärgut
  8. Regelmässiger Ersatz von Mähklingen
  9. Wärmerückgewinnung aus beheizten Geflügelställen
  10. Abdeckung von Güllebehältern
  11. Brennholz
  12. Ecodrive
  13. Schleppschlauch
  14. Agroforst
  15. Recycling von Silofolien
  16. Pflanzenkohle
  17. Fütterung von Leinsamen bei Rindvieh
  18. Zukauf von Ökostrom
  19. Wärmerückgewinnung bei der Milchkühlung

Alle IP-Suisse-Höfe seien dazu eingeladen, die auf ihrem Betriebe umgesetzten Massnahmen im Punktesystem zu erfassen. Damit würden die Bemühungen der Bauernfamilien in Sachen Klimaschutz unterstützt und sichtbar gemacht sowie neue Methoden zur Emissions-Reduktion und CO2-Speicherung gefördert.

Bis Ende 2021 ausfüllen

In einem Flyer zum neuen Punktesystem bittet IP-Suisse seine Produzenten, im Verlauf von 2021 auf dem neuen Webportal die nötigen Angaben zu machen. Basierend auf Betriebsdaten werde ein minimaler Reduktionsbeitrag in Tonnen CO2-Äquivalenten berechnet. 

Anschliessend folgen die Massnahmen, bei denen es bereits umgesetzte und für die Zukunft geplante anzugeben gilt. Der Massnahmenkatalog werde laufend aufgrund neuer Erkenntnisse und Erfahrungen erweitert. 

Im ersten Jahr wird laut IP-Suisse lediglich eine Bestandsaufnahme aller Labelbetriebe gemacht, es müsse noch kein Reduktionsziel erreicht werden. 

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