An fünf Fallenstandorten im St. Galler Rheintal wurde erneut der Maiswurzelbohrer gefunden. Aufgrund des grossen Schadenpotenzials dieses Blattkäfers ist es laut einer kantonalen Mitteilung auf folgenden Gebieten verboten, im Jahr 2022 auf Flächen Mais anzupflanzen, auf denen bereits im laufenden Jahr Mais angebaut wurde: auf den Gemeindegebieten von Pfäfers, Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Sargans, Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams, Sennwald, Rüthi, Oberriet, Eichberg, Altstätten, Marbach, Rebstein, Balgach, Diepoldsau, Widnau, Berneck, Au und St. Margrethen sowie auf einem Teil der Gemeindegebiete von Rapperswil-Jona, Flums, Mels, Rheineck und Thal.
Pflanzen
Der Maisanbau ist erneut eingeschränkt
An verschiedenen Orten im St. Galler Rheintal ist wiederum der Maiswurzelbohrer aufgetaucht. Sein Schadenpotenzial ist gross.

Der westliche Maiswurzelbohrer stammt aus Nordamerika und ist dort der bedeutendste Maisschädling. In den 90er-Jahren wurde der Käfer nach Europa verschleppt.
(Bild: agroscope)

Der westliche Maiswurzelbohrer stammt aus Nordamerika und ist dort der bedeutendste Maisschädling. In den 90er-Jahren wurde der Käfer nach Europa verschleppt.
(Bild: agroscope)