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Armenische Brombeere: Verräterisch rote Stacheln

Die Armenische Brombeere bildet mächtige Dickichte und macht sich vor allem auf wenig intensiv genutzten Weiden breit. Sie eindeutig zu bestimmen, ist aber nicht ganz einfach.

Brombeerranken wachsen schnell, das gilt für einheimische wie für invasive Arten. Die aus dem Kaukasus stammende Armenische Brombeere (Rubus armeniacus) wächst besonders kräftig und ist wahrscheinlich in der ganzen Schweiz verbreitet. Die Ranken des Neophyts werden bis zu drei Meter lang. Wo die Spitze den Boden berührt, bilden sich neue Wurzeln. So nimmt die Pflanzen Waldränder, Heckensäume, Wiesen und Weiden in Beschlag, von wo sie nur mit viel Aufwand wegzukriegen ist.

Zum richtigen Zeitpunkt mähen

Bei der Bekämpfung kann wiederholtes Mähen im Juni oder Juli relativ erfolgreich sein, da zu diesem Zeitpunkt die Winterreserven der Pflanze in den Wurzeln aufgebraucht sind. Am effektivsten ist das Ausreissen mitsamt der Wurzel. Pflanzenmaterial muss fachgerecht entsorgt werden, dass heisst in einer Vergärungsanlage oder im Kehricht.

Besonders grosse Brombeere

Die Armenische Brombeere hat auffallend rote Stängelkanten und auch die Basis der Stacheln ist rot gefärbt. Die Schösslinge erreichen einen Durchmesser von 8 bis 25 Millimeter und glänzen grünlich. Die Blätter bestehen aus jeweils fünf Teilblättern, die Unterseite ist filzig weiss behaart. Bei den Blüten unterscheidet sich der Neophyt von einheimischen Brombeerarten vor allem in der Grösse (14 bis 20 Millimeter lang) und der blassrosa Farbe. Armenische Brombeeren blühen von Juni bis August, die schwarzen, grossen Früchte sind essbar.

Weitere Informationen

Merkblatt von Info Flora

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